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Israel genehmigt vierte Corona-Impfung für über 60-Jährige

05:11
03.01.2022
 Israel will nun auch über 60-Jährige und medizinisches Personal zum vierten Mal gegen das Coronavirus impfen. Der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett sagte am Sonntagabend vor Journalisten, das Gesundheitsministerium habe diesen Schritt gebilligt. Es folgte damit der Empfehlung eines Expertengremiums angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante. Am Freitag hatten in Israel zunächst die Viertimpfungen für Menschen mit Immunschwäche begonnen. Auch in Pflegeeinrichtungen für Senioren war der zweite Booster bereits erlaubt worden.

Das Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv hatte vor einer Woche eine Studie zur vierten Impfung gegen das Coronavirus mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech begonnen. Die Klinik teilte am Sonntag Zwischenergebnisse mit: Die Nebenwirkungen seien ähnlich wie nach der dritten Dosis. In den kommenden Tagen wolle man auch darüber informieren, in wieweit die Antikörper nach der vierten Dosis wieder ansteigen. 

Teddy Jaans

Proteste in Saarbrücken

17:04
02.01.2022
 In Saarbrücken sind am Sonntag Gegner der Impfpflicht durch die Innenstadt gelaufen. Die Polizei schätzte ihre Gesamtzahl auf etwa 5500 Menschen. Die Demonstration war angemeldet gewesen, die Veranstalter erwarteten zuvor etwa 3000 Menschen. Sie sei ohne Zwischenfälle abgelaufen. „Es war komplett friedlich“, teile ein Sprecher der Polizei am Sonntagnachmittag mit. Zu Anfang hätten einige Demonstrierende keine Masken getragen. Doch nach der Aufforderung, diese aufzusetzen, hätte es keine Zwischenfälle mehr gegeben, teilte der Sprecher mit. Die Menge war vom Landwehrplatz zur Congresshalle gelaufen, vor der abschließend eine Kundgebung stattfand.

Tom Rüdell