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Rund 350 neue Corona-Fälle im Saarland

11:42
31.12.2021
Binnen 24 Stunden sind im Saarland 349 neue Corona-Infektionen registriert worden. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Inzidenz) lag am Freitag bei 183,7 nach 182 am Vortag, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand 3.26 Uhr). Seit Beginn der Pandemie sind damit im Bundesland 74.018 Corona-Fälle nachgewiesen worden. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Erreger starben, stieg um 2 auf 1246.

Auf den saarländischen Intensivstationen lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Freitag 70 erwachsene Covid-19-Patienten - davon wurden 39 beatmet (Stand 12.05 Uhr). 

Teddy Jaans

Spaniens Corona-Inzidenz überspringt erstmals 1000er-Marke

09:42
31.12.2021
Trotz einer hohen Impfquote von rund 80 Prozent verabschiedet Spanien das Jahr 2021 mit einer der höchsten Corona-Inzidenzen Europas. Die Zahl der neuerfassten Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen 24 Stunden kletterte auf 1086, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am späten Donnerstagabend mitteilte. Damit wurde erstmals die 1000er-Marke überschritten. Zum Vergleich: In Deutschland lag dieser Wert am Freitag bei 214,9.

Mitte Oktober hatte Spanien noch einen Jahrestiefstwert von ca. 18 verzeichnet. Die Behörden beteuern unterdessen, dass die Lage in den Krankenhäusern auch dank der hohen Impfquote weiterhin weitgehend unter Kontrolle sei, da das Vakzin in dem meisten Fällen für eine Ansteckung ohne Symptome oder mit einem milderen Krankheitsverlauf sorge. Zuletzt waren in Spanien 8,8 Prozent aller Krankenhausbetten sowie 19 Prozent aller Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt. Auch diese Zahlen klettern, aber eher langsam. 

Teddy Jaans

Mossong: Omikron seit Weihnachten vorherrschende Variante

07:43
31.12.2021
Die neue Virusvariante Omikron sei mit mehr als 50 Prozent in Luxemburg die vorherrschende Virusvariante. Man habe diesen Punkt um Weihnachten erreicht, sagte der Epidemiologe von der Direktion der Santé, Dr. Joël Mossong, im Interview bei RTL am Freitag. Auffällig sei, dass bei der neuen Virusvariante gerade junge Menschen zwischen 20 und 40 Jahren befallen seien. Anders als bei Delta, wo in den vergangenen Monaten eher Kinder und deren Eltern betroffen waren.

Viele Betroffene - knapp 90 Prozent - seien nicht geboostert, sondern hätten nur eine, zwei oder gar keine Impfung erhalten. Diese Menschen hätten somit keinen wirksamen Schutz gegen Omikron. Wobei eine dritte Impfung auch nur einen Schutz von 50 bis 70 Prozent biete, sagte der Experte.

Auch Schnelltests seien immer noch ein geeignetes Mittel, gegen die Verbreitung des Virus vorzugehen. Allerdings sei es laut Mossong wichtig, die Tests zeitnah zu machen: "Es macht wenig Sinn, morgens einen Test zu machen, wenn man erst abends unter die Menschen geht."

In den Grundschulen sei derzeit Omikron keine Gefahr: "Nur sehr wenige Kinder sind betroffen. Deswegen gehen wir davon aus, dass eher Schüler aus den Lyzeen sich mit der neuen Virus-Mutation anstecken." Man müsse aus diesem Grund die Situation in den Schulen im Auge behalten und ggf. reagieren.

Am Ende forderte der Epidemiologe positiv getestete Personen auf, welche noch nicht von der Santé kontaktiert worden sind, sich online einzutragen. "Das würde das Contact-Tracing wirklich vereinfachen", so Mossong weiter.

Jeff Wiltzius