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Booster-Impfungen für 12- bis 17-Jährige ab 3. Januar im Saarland

11:56
29.12.2021
Vom 3. Januar an werden im Saarland auch Booster-Impfungen gegen das Coronavirus für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren möglich sein. Dies sei „ein weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie“, erklärte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) am Mittwoch in Saarbrücken. Hilfreich für die Entscheidung seien die Klarstellungen des Bundesgesundheitsministeriums vom Montag gewesen, nach denen Kosten eines Impfschadens unabhängig von den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) vom Bund übernommen würden, erklärte die Ministerin. Die Booster-Impfungen sollen in Arztpraxen, Impfzentren und an mobilen Impfstandorten mit dem Impfstoff von Biontech möglich sein.

Jeff Wiltzius

Höchste Tageszahl an Corona-Toten in Polen seit April

11:16
29.12.2021
In Polen ist die höchste Zahl an Corona-Toten an einem Tag seit April vermeldet worden. Innerhalb von 24 Stunden starben 794 Menschen mit oder an dem Virus, wie das Gesundheitsministerium in Warschau am Mittwoch bekanntgab. Im selben Zeitraum wurden 15 571 bestätigte Neuinfektionen registriert.

In Polen gelten nach Angaben der EU-Gesundheitsagentur ECDC nur 55,1 Prozent der Bevölkerung als vollständig gegen Covid-19 grundimmunisiert (Deutschland: 70,3 Prozent). Nur 16,1 Prozent der Bevölkerung haben eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Nach Einschätzung der polnischen Behörden geht die derzeitige Corona-Welle noch fast vollständig auf die Delta-Variante zurück. Inzwischen wurden landesweit mindestens 25 Fälle der neuen Omikron-Variante nachgewiesen. Die neue Mutante gilt als besorgniserregend, weil sie sich sehr schnell ausbreitet.

Dennoch dürfen die seit Mitte Dezember geschlossenen Diskotheken und Clubs an Silvester ausnahmsweise öffnen. Die Zahl der ungeimpften Besucher ist dabei auf 100 begrenzt. Deutschland hat Polen zum Corona-Hochrisikogebiet erklärt.

Jeff Wiltzius

WHO: Bei Omikron-Variante sind Erkrankte weit weniger oft in Klinik

08:20
29.12.2021
Die Gefahr durch die Omikron-Variante des Coronavirus ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weiter sehr hoch. Das teilte die WHO in ihrem wöchentlichen Lagebericht mit. Die Variante verbreite sich nach bisherigen Beobachtungen deutlich schneller als es die Delta-Variante getan habe. In den Vereinigten Staaten und Großbritannien sei sie inzwischen die dominierende Mutante. Die schnelle Wachstumsrate ist laut WHO wahrscheinlich eine Kombination sowohl des geringeren Schutzes durch die Immunabwehr als auch der erhöhten Übertragbarkeit der Omikron-Variante. Allerdings sei in Südafrika zuletzt ein Rückgang der Fälle verzeichnet worden.

Außerdem zeigten vorläufige Daten aus Großbritannien, Südafrika und Dänemark, dass im Vergleich zur Delta-Variante die Erkrankten nicht so häufig in einer Klinik behandelt werden müssten, teilte die WHO weiter mit. Es brauche aber noch weitere Studien, um diese Beobachtungen wirklich zu verstehen. Es sei zu erwarten, dass bisher bewährte Medikamente auch bei dieser Variante helfen.

Jeff Wiltzius