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369 Corona-Fälle im Saarland gemeldet

07:01
29.12.2021
Im Saarland sind binnen eines Tages 369 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Inzidenz) lag bei 178,7 nach 186,2 am Vortag, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch hervorgeht (Stand 3.45 Uhr). Seit Beginn der Pandemie sind damit im Bundesland 73 254 Corona-Fälle nachgewiesen worden. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Erreger starben, stieg um 5 auf 1238.

Auf den saarländischen Intensivstationen lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Mittwoch 66 erwachsene Covid-19-Patienten - davon wurden 35 beatmet (Stand 7.05 Uhr).

Das RKI weist darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist. Deshalb könnten die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen nur ein unvollständiges Bild der Corona-Lage in Deutschland zeigen.

Jeff Wiltzius

440.000 Neuinfektionen: Corona-Rekordwerte in den USA

05:13
29.12.2021
In den USA steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter rapide an. Für Montag gab die Gesundheitsbehörde CDC mehr als 440.000 neue Fälle an einem Tag an - der höchste gemeldete Tageswert seit Beginn der Pandemie. Allerdings ist davon auszugehen, dass diese Zahl wahrscheinlich aufgrund der Feiertage verfälscht ist, da es nach Weihnachten noch zu Nachmeldungen gekommen sein dürfte. Die Daten variieren auch deutlich - die „New York Times“ etwa meldete für den Tag sogar mehr als 500.000 Neuinfektionen in den USA.

Bundesstaaten wie New York, New Jersey, Illinois und Maryland sowie die Hauptstadt Washington hatten in den vergangenen Tagen täglich Rekordwerte bei den Corona-Neuansteckungen verzeichnet - die Kurve zeigt dabei steil, teils fast senkrecht nach oben. Die Omikron-Variante dominiert inzwischen das Infektionsgeschehen in den USA. Auch wenn die CDC zuletzt ihre Schätzungen zur Verbreitung der neuen Variante nach unten korrigierte, ist der Anteil der Variante an den Neuinfektionen seit Anfang Dezember signifikant gestiegen.

US-Präsident Joe Biden steht unterdessen weiter wegen fehlender Kapazitäten für flächendeckende Corona-Tests in der Kritik. Er hatte zuletzt Fehler eingestanden und erklärt, die aktuelle Situation sei nicht in Ordnung - die Regierung hätte sich eher um die Beschaffung von Tests kümmern müssen. Nun habe sie aber „ein paar Fortschritte“ gemacht, sagte er am Dienstag auf Nachfrage in Delaware, wo er die Zeit mit seiner Familie verbringt.

Jeff Wiltzius