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Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz leicht gestiegen

13:04
26.12.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist minimal gestiegen. Das Landesuntersuchungsamt ermittelte am zweiten Weihnachtsfeiertag 145,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Vortag waren es 145,3. Laut der Behörde beträgt diese Inzidenz bei Geimpften 67,3 bei Ungeimpften 329,1. 

Unterdessen ging die Hospitalisierungsinzidenz weiter zurück: So lag die Zahl der in den vergangenen sieben Tagen in Kliniken im Land aufgenommenen Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner bei 2,59 nach 2,64 am Samstag.

Seit dem Vortag kamen in Rheinland-Pfalz 333 bestätigte Corona-Fälle hinzu, es gab einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. Damit steigt die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie auf 4.573.

LW-Springer

Tschechien beendet Notstand, verschärft Einreisebestimmungen

11:19
26.12.2021
In Tschechien ist in der Nacht zum Sonntag ein wegen der Corona-Pandemie verhängter Notstand ausgelaufen. Dieser war noch von der früheren Regierung unter dem populistischen Ministerpräsidenten Andrej Babis verfügt worden. Damit fallen einige Ausgangsbeschränkungen weg, dafür werden aber andere Regeln wie etwa die erlaubte Personenzahl bei Veranstaltungen zum Teil verschärft. Außerdem treten ab Montag verschärfte Einreisebestimmungen in Kraft, die von der erst seit Freitag vergangener Woche amtierenden Regierungskoalition aus fünf Parteien beschlossen wurden.

Erwachsene, die aus EU-Ländern einreisen, brauchen von Montag an auch dann bereits vor dem Grenzübertritt einen negativen PCR-Test, wenn sie gegen Covid-19 geimpft oder davon genesen sind. Nur wer bereits eine Booster-Impfung bekommen hat, bleibt ebenso wie ungeimpfte Kinder unter zwölf Jahren von der Testpflicht befreit. Jugendlichen bis 18 Jahren genügt weiterhin die zweite Impfung.

Tschechische Staatsbürger und Ausländer mit einem tschechischen Haupt- oder Nebenwohnsitz bleiben dauerhaft von der Testpflicht ausgenommen.

LW-Springer

Kontaktbeschränkungen in Schottland, Wales und Nordirland

09:43
26.12.2021
Wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante sind in Schottland, Wales und Nordirland am Zweiten Weihnachtstag schärfere Kontaktbeschränkungen in Kraft getreten. In Wales dürfen sich in Pubs und Restaurants nur noch sechs Personen miteinander treffen, in Schottland sind größere Veranstaltungen nur noch mit Abstand und wenigen Hundert Zuschauern erlaubt.

Ab Montag dürfen sich die Schotten auch nur noch in Gruppen von maximal drei Haushalten treffen, in Nordirland sind Treffen ebenfalls auf wenige Personen beschränkt. Die Omikron-Variante, die in Schottland und England längst dominant ist, hat die Fallzahlen im ganzen Land nach oben schnellen lassen. Es werden eine Überlastung des Gesundheitssystem sowie Personalausfälle in wichtigen Berufen erwartet.

Premierminister Boris Johnson, der für den größten britischen Landesteil England die Corona-Politik bestimmt, scheut sich trotz Rekordzahlen an Neuinfektionen, strengere Maßnahmen einzuführen. Das liegt auch daran, dass er unter großem Druck von Hinterbänklern seiner eigenen Partei steht, die Corona-Maßnahmen entschieden ablehnen. Eine Sitzung der entscheidenden Minister wird nicht vor Montag erwartet. 

LW-Springer