Der Abstand zwischen der letzten Impfung mit Pfizer oder Moderna und einer Booster-Dosis wird von sechs auf fünf Monate verkürzt. Grund seien die Omicron-Variante und die steigende Inzidenz bei Krankenhausaufenthalten, teilt die Regierung am Donnerstag mit.
Es sei geplant, in zwei Schritten vorzugehen. Ab den Einladungen, die Anfang nächster Woche und bis Ende des Jahres verschickt werden, wird die Auffrischungsimpfung bereits fünf Monate nach der letzten Injektion beginnen. Ab den Einladungen, die ab Januar verschickt werden, ist die Auffrischungsimpfung bereits nach vier Monaten möglich.
Der für die Auffrischungsimpfung verwendete Impfstoff ist ein mRNA-Impfstoff, unabhängig davon, welcher Impfstoff bei der Erstimpfung verabreicht wurde.
Zudem teilt das Gesundheitsministerium mit, dass die Impfungen bei Menschen ab 70 Jahren eine starke Wirkung zeige. So seien fast neunmal weniger Infektionsrisiken und zehnmal weniger Krankenhauseinweisungen wegen Corona bei vollständig geimpften Personen im Alter von 70 Jahren feststellbar, heißt es.