Wirklich gut besucht war die Infoveranstaltung der Santé im Athenäum am Campus Geeseknäppchen in der Hauptstadt am Samstag nicht. Dennoch standen die Experten den Anwesenden Rede und Antwort. Zu den eingeladenen Pdiumsgästen gehörten unter anderem: Dr. Charles Benoy, Dr. Isabel De La Fuente Garcia, Dr. Thomas Dentzer, Dr. Claude Muller, Dr. Jean-Claude Schmit, Dr. Gérard Schockmel und Annick Schons (Krankenpflegerin). Die Konferenz von 13 bis 14:30 Uhr richtete sich an die breite Öffentlichkeit.
Neben Nachfragen wegen persönlichen Krankheiten, wurde auch Fragen zur dritten Impfung gestellt. Diese seien doch nicht im Voraus von der Regierung angekündigt gewesen, so ein Fragesteller aus dem Publikum. Doch für die Experten war klar, dass die erste und zweite Dosis zu nah beieinanderlagen. Aus diesem Grund habe der Körper nicht den vollen Impfschutz aufbauen können. Wäre als Beispiel bei AstraZeneca der Abstand zu beiden Impfungen drei Monate gewesen, statt nur wenigen Wochen, hätte der Körper weit mehr Abwehrkörper aufbauen können.
Diese dritte Impfung sei aus diesem Grund auch kein sogenannter "Booster", sondern eher Standard. Denn bei vielen klassischen Impfungen (wie Kinderlähmung) seien mindestens drei Piks notwendig, um den vollen Impfschutz zu erhalten. Für die Experten war aus diesem Grund klar, dass nur die Impfungen Menschenleben retten könnten.