Letztes Update:
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Amnesty sagt Fackelmarsch am Samstag ab

15:10
08.12.2021
Amnesty International sagt seinen geplanten Fackelmarsch in Luxemburg-Stadt für das kommende Wochenende ab. Grund sei die aktuelle Sicherheitslage, schreibt die Vereinigung in einer Mitteilung am Mittwoch. "Wir bedauern sehr, dass unser eigenes Recht auf Meinungsäußerung (...) durch andere Gruppen eingeschränkt wird, welche angekündigt haben, unseren traditionellen Fackelzug zu nutzen, um ihre eigenen Forderungen zu stellen", sagt der Direktor von Amnesty International Luxemburg, Olivier Pirot.

Als Alternative sollen sich Interessierte am Freitag, dem internationalen Tag der Menschenrechte, um 18 Uhr mit einer brennenden Kerze vor die Haustür stellen und ein Foto von sich machen. Diese sollen dann in den sozialen Netzwerken gepostet werden, heißt es.

Am Samstag kam es zu teils gewalttätigen Krawallen bei den Anti-Corona-Protesten in der Hauptstadt. Für das kommende Wochenende wurden neue Demonstrationen angekündigt.

Jeff Wiltzius

Luxemburger in Belgien positiv auf die Omikron-Variante getestet

14:18
08.12.2021
In Luxemburg ist Stand Mittwoch, 10 Uhr, kein Fall der Omikron-Variante nachgewiesen worden. Das meldet das Nationale Gesundheitslabor LNS in einer Mitteilung am Mittwochnachmittag. Es habe zwar Medienberichte über einen solchen Fall im Großherzogtum gegeben. Diese seien jedoch aufgrund missverständlicher Angaben entstanden.

Ein belgisches Labor hatte eine Probe eines Patienten, der in der Nähe von Brüssel am 24. November getestet worden war, an die globale Datenbank GISAID gemeldet. Bei dem Patienten handelt es sich um einen Luxemburger Staatsbürger, welcher in Brüssel studiert, beim Testen aber seine Luxemburger Adresse angegeben hatte. Die Person habe Kontakt mit positiv getesteten Personen in Belgien gehabt.

Zurzeit ist sie in Belgien in Quarantäne. Auch in den Wochen vor der Infektion habe kein Kontakt nach Luxemburg bestanden. 

Tom Rüdell