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Auch Geimpfte kommen nur noch mit negativem PCR-Test in die Schweiz

07:49
04.12.2021
Wer in die Schweiz reist, muss ab sofort einen negativen PCR-Test vorweisen, um eine Infektion mit dem Coronavirus auszuschließen. Dies gilt auch für Genesene und Geimpfte. Die neue Regel wurde am Freitag überraschend und ohne Vorwarnung bekannt gegeben. „Die Ausweitung der Testpflicht auf alle Einreisenden geht zu weit“, kritisiert der Schweizer Tourismus-Verband. Ausnahmen gibt es für grenznahe Regionen. Dazu gehören in Deutschland die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern.

Ansonsten gilt die neue Vorschrift ab diesem Samstag für Menschen aus aller Welt, und auch für zurückkehrende Schweizer. Sie müssen zusätzlich zwischen dem vierten und siebten Tag nach Ankunft einen PCR- oder Antigen-Schnelltest machen und sich bei positivem Ergebnis umgehend in Isolation begeben. Die Kosten tragen die Einreisenden.

Nicht Geimpfte von außerhalb des Schengen-Raums kommen zunächst gar nicht mehr ins Land. Dafür wurden die gerade verhängten Quarantäne-Bestimmungen für Bürgerinnen und Bürger etwa aus Großbritannien, den Niederlanden oder Belgien aufgehoben.

Innerhalb von 14 Tagen wurden zuletzt pro 100.000 Einwohner 1151,51 Coronainfektionen gemeldet. Eine Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Bundesamt für Gesundheit nicht jeden Tag an.

Jörg Tschürtz

Südafrika: Zahlen steigen rapide an

21:03
03.12.2021
Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Südafrika steigt rapide an. Am Freitag meldete das Nationale Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) 16 055 Neuinfektionen innerhalb eines Tages bei 65 990 durchgeführten Covid-Tests. Vor genau einer Woche lag in dem Land mit rund 59 Millionen Einwohnern die Zahl der Neuinfektionen bei 2 828, nachdem 30 904 Tests durchgeführt wurden. 72 Prozent der neuen Fälle sind nach NICD-Angaben in der bevölkerungsreichsten Provinz Gauteng, zu der auch die Metropole Johannesburg gehört, aufgetreten.

Südafrika hatte vergangene Woche als eines der ersten Länder weltweit die neue Coronavirus-Variante Omikron gemeldet. Die Weltgesundheitsorganisation hatte daraufhin die Variante (B.1.1.529) als „besorgniserregend“ eingestuft.  

Tom Rüdell

Dreist: Italiener kommt mit falschem Arm zur Impfung

20:09
03.12.2021
Weil er das Impfzertifikat, den sogenannten "Green Pass" wollte, ohne sich dafür impfen zu lassen, hat ein 50-jähriger Italiener in Biella (Piemont) der Impfhelferin einen falschen Arm aus Silikon hingehalten. Die erfahrene Krankenschwester schöpfte aber Verdacht, weil die Hautfarbe nicht mit der der anderen Hand übereinstimmte. Als sie den Mann ansprach, entblößte er die Prothese und gab den Schwindel zu. Sein Flehen half nichts, die Schwester zeigte den Mann wegen Betrugs bei den Carabinieri an.

Der erfolglose Armtrickser könnte nicht der einzige sein: Bereits im November war in Italien ein Posting auf Twitter aufgetaucht, über das Silikonarme für knapp 500 Euro zum Kauf angeboten wurden. 

Tom Rüdell