Letztes Update:
20220420123121

Gültigkeit von PCR-Tests wird verringert

15:45
27.11.2021
Am Freitag beschloss die Luxemburger Regierung eine Reihe von neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, darunter neue Maßnahmen in den Schulen, die am Montag in Kraft treten sowie neue Empfehlungen für die Alten- und Pflegeheime.

Darüber hinaus wurde beschlossen, die Gültigkeit von PCR-Tests von 72 auf 48 Stunden zu reduzieren. Diese Änderung wird im Laufe der kommenden Woche in Kraft treten.

Beamte aus dem öffentlichen Dienst dürfen vier Tage von zu Hause arbeiten, bislang galten maximal drei Tage. 

Am Montag kommt das Kabinett ein weiteres Mal zu Beratungen, auch mit den Sozialpartnern, zusammen, und dürfte neue Einschränkungen beschließen. Eine Pressekonferenz ist für Montag, 17 Uhr, anberaumt. 

Das aktuelle Covid-Gesetz läuft am 18. Dezember aus. Wegen der besorgniserregenden Infektionslage und der Gefahr durch die Omikron-Variante, ist mit Anpassungen vor dem 18. Dezember zu rechnen.

LW-Springer

Experten: Impfung ist auch bei Varianten wie Omikron besser als keine

15:20
27.11.2021
Auch wenn die Wirksamkeit der verfügbaren Impfstoffe bei der neuen Corona-Variante Omikron nach bisher bekannten Daten geringer sein könnte: Die Impfung bleibt auch in diesem Fall die beste Option, wie Experten betonen. „Alle Menschen, die sich impfen lassen, fangen nicht bei null an, wenn sie sich mit einer neuen Variante infiziert haben“, betonte Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), am Samstag in Berlin bei einem virtuellen Bürgerdialog. Sie hätten auf jeden Fall schon einen gewissen Impfschutz, das sei entscheidend zu wissen.

Zwar gebe es bei Omikron viele Veränderungen an Stellen, an denen gerade die besten Antikörper binden können, sagte Leif Erik Sander, Immunologe an der Charité Berlin. „Aber unser Körper bildet eine Unmenge an verschiedenen Antikörpern.“ Hinzu kämen spezielle Zellen der Immunabwehr, die in der Regel ganz andere Stellen erkennen als die Antikörper. „Also wir haben immer ein Netz und einen doppelten Boden.“

Gerade bei der zellulären Immunität sei er sehr optimistisch, dass sie auch bei Omikron greife - und das sei die, die den Körper schütze, wenn das Virus in die Lunge eindringe und dort zu schwerem Lungenversagen führen könnte. „Darum sind wir optimistisch, dass wir mit so einer neuen Variante nicht bei null anfangen.“

Das Level an Immunität könne durch die Booster-Impfungen generell noch einmal sehr stark angehoben werden - was auch gegen Varianten helfe, führte der Infektionsimmunologe weiter aus. „Die Booster bleiben wichtig, gerade auch bei den Varianten.“ Für eine genaue Einschätzung speziell zu Omikron fehlten bislang noch Daten - noch sei daher auch unklar, ob eine Anpassung der Impfstoffe nötig werde.

LW-Springer