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Corona-Impfvorgaben für Millionen von Beschäftigten in den USA

14:00
04.11.2021
Für mehr als 80 Millionen Arbeitnehmer in den USA gelten im Kampf gegen die Corona-Pandemie bald weitgehende Impf- oder Testpflichten. Die US-Regierung gab Details zu den von Präsident Joe Biden angekündigten Vorgaben für Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten bekannt.

Ab dem 4. Januar müssen diese Arbeitgeber von ihren Angestellten entweder eine vollständige Impfung gegen Corona oder wöchentliche negative Tests verlangen. „Diese Regelung betrifft 84 Millionen Arbeitnehmer“, sagte eine Regierungsbeamtin.


Weil Impfstoffe sicher und kostenlos seien, verlangten die Behörden von Unternehmen nicht, Coronatests anzubieten oder zu bezahlen, hieß es weiter. Firmen, die den Vorgaben nicht nachkommen, müssten eine Strafe zahlen. Die Summe könne zwischen rund 14 000 US-Dollar (rund 12 000 Euro) und mehr als 136 000 US-Dollar (rund 117 000 Euro) variieren - abhängig von der Schwere oder Zahl der Verstöße. 

Teddy Jaans

WHO Europa: Tempo von Corona-Übertragungen besorgniserregend

13:59
04.11.2021
Europa befindet sich nach Angaben des zuständigen Regionalbüros der Weltgesundheitsorganisation WHO erneut im Zentrum der weltweiten Coronavirus-Pandemie.

„Wir befinden uns an einem weiteren kritischen Punkt des Wiederauflebens der Pandemie“, sagte der Regionaldirektor der WHO Europa, Hans Kluge, am Donnerstag auf einer online übertragenen Pressekonferenz. Das derzeitige Tempo der Virus-Übertragungen in den 53 Ländern der WHO-Region Europa sei sehr besorgniserregend. Es sei nicht die Zeit für Selbstgefälligkeit.

Im Laufe der vergangenen vier Wochen habe Europa einen Anstieg der Neuinfektionszahlen um mehr als 55 Prozent gesehen, sagte Kluge. In der vergangenen Woche seien 59 Prozent aller weltweit nachgewiesenen Corona-Fälle und 48 Prozent aller damit in Verbindung stehenden Todesfälle auf die Region entfallen. Für die Zunahme gebe es zwei Gründe: unzureichende Impfzahlen sowie die Lockerung von Corona-Beschränkungen. 

Teddy Jaans

Astrazeneca zieht Antrag für Corona-Impfstoff in der Schweiz zurück

13:58
04.11.2021
Das britische Pharmaunternehmen Astrazeneca zieht den Antrag für die Zulassung seines Covid-19-Impfstoffs in der Schweiz zurück. Die Entscheidung sei gefallen, weil das zuständige Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic den Einsatz auf Personen ab 50 Jahren habe beschränken wollen.


Astrazeneca hatte das Gesuch im Oktober 2020 bei Swissmedic eingereicht, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Seither hätten sie in engem Kontakt mit der Behörde gestanden und „kontinuierlich die angeforderten Studienergebnisse“ geliefert. 

Teddy Jaans