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Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz klettert weiter nach oben

13:55
26.10.2021
Die Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag auf den höchsten Stand seit Mitte September gestiegen. Das Landesuntersuchungsamt ermittelte einen Wert von 78,9 Infektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Montag waren es 74,4.

Die Hospitalisierungsinzidenz - also die Krankenhausaufnahmen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - ging von 2,6 auf 2,5 zurück, wie die Behörde weiter mitteilte. Von den verfügbaren Betten auf Intensivstationen waren 3,85 Prozent mit Covid-19-Patienten belegt. Am Montag waren es 4,34 Prozent.

Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz registrierten 734 neue Corona-Infektionen (Stand 14.10 Uhr). Aktuell sind 7554 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle von Covid-19-Patienten seit Beginn der Pandemie stieg auf 4070, das sind vier Todesfälle mehr als am Montag.

Die meisten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche gab es im Kreis Germersheim mit 158,9. Danach folgen Speyer (145,8), Worms (128,2) und der Kreis Ahrweiler (105,8). Am niedrigsten war die Sieben-Tage-Inzidenz mit 35,0 im Kreis Bitburg-Prüm.

Jeff Wiltzius

EMA empfiehlt Booster mit Moderna

09:29
26.10.2021
Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat eine Corona-Auffrischungsimpfung mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers Moderna ermöglicht. Eine Booster-Impfung mit Spikevax könnte Menschen über 18 Jahren sechs bis acht Monate nach der zweiten Dosis gegeben werden, teilte die Behörde am Montagabend in Amsterdam mit. Bei Erwachsenen, bei denen der Schutz abgenommen hatte, waren die Werte der Antikörper den Experten zufolge durch den Booster gestiegen.

Die Experten der EMA hatten Daten aus Studien des Herstellers geprüft. Eine Auffrischungsimpfung oder ein Booster enthält nach Empfehlung der EMA nur die Hälfte einer gewöhnlichen Impfdosis. Das Risiko möglicher Nebenwirkungen entspreche dem bei der zweiten Dosis des Moderna-Präparates.

Eine Entscheidung über eine Booster-Impfung treffen die nationalen Behörden, wie die EMA betonte. Die Experten hatten zuvor bereits die Auffrischungsimpfung mit dem Präparat der Hersteller Pfizer und Biontech ermöglicht.

Tom Rüdell