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Rund ein Drittel der Tennisprofis nicht geimpft

09:53
25.10.2021
Rund ein Drittel der Tennisprofis sind nach Angaben der Profiorganisationen nicht gegen das Coronavirus geimpft. Der Anteil der geimpften Spieler betrage momentan rund 65 Prozent, teilte die ATP, die Profiorganisation im Herren-Tennis, auf Anfrage mit. Die WTA erklärte, dass bei den Damen „mehr als 60 Prozent“ der Spielerinnen den vollen Impfschutz gegen das Coronavirus hätten.

Der Impfstatus im Tennis ist insbesondere wegen der strikten Corona-Regeln in Australien ein Dauerthema. In Melbourne soll vom 17. bis zum 30. Januar 2022 das erste Grand-Slam-Turnier der neuen Saison ausgetragen werden.

Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hatte seine Teilnahme an den Australian Open wegen der zu erwartenden Restriktionen offen gelassen. Der Titelverteidiger aus Serbien war im vergangenen Jahr mit dem Coronavirus infiziert. Ob Djokovic geimpft ist, ist offen.

Tom Rüdell

Drastischer Lockdown: China sperrt Zehntausende ein

09:45
25.10.2021
China stemmt sich mit strengen Maßnahmen gegen eine neue Welle von Corona-Infektionen. Behörden ordneten am Montag den Lockdown des nordchinesischen Landkreises Ejin an, der sich im Grenzgebiet zur Mongolei befindet. Zehntausende Menschen wurden aufgefordert, ihre Wohnungen nicht mehr zu verlassen. Aus Ejin stammen rund ein Drittel der etwa 150 Infektionen, die seit der vergangenen Woche in China registriert wurden.

Die chinesische Regierung verfolgt eine strikte „Null-Covid-Strategie“. Mit Ausgangssperren, Massentests, Kontaktverfolgung, Quarantäne und strengen Einreisebeschränkungen hat das Land das Coronavirus bisher weitgehend im Griff. Jedoch kommt es immer wieder zu kleineren Ausbrüchen, die dann mit großem Aufwand unter Kontrolle gebracht werden.

Wie Staatsmedien berichteten, wurde die aktuelle Welle durch eine Einschleppung des Virus aus dem Ausland ausgelöst. Eine chinesische Reisegruppe, die in mehreren Provinzen unterwegs war, verbreitete das Virus dann im Land. Mittlerweile sind mindestens elf Provinzen von dem Ausbruch betroffen. Auch Peking verzeichnete einige Infektionen. Ein für kommenden Sonntag in der Hauptstadt geplanter Marathon wurde abgesagt.

Der aktuelle Ausbruch befinde sich „in einer rasanten Entwicklungsphase“, wurde ein stellvertretender Direktor des Seuchenkontrollbüros der Gesundheitskommission zitiert. Man erwarte, dass die Zahl der entdeckten Fälle in den nächsten Tagen weiter steigen wird.

Tom Rüdell