Letztes Update:
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WHO und Unicef gegen neue Schulschließungen wegen Corona

06:16
30.08.2021
Die Schulschließungen im Zuge der Corona-Pandemie waren nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) katastrophal für die Lernenden. Dies dürfe sich nach den Sommerferien nicht wiederholen, verlangten die WHO und das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Montag. Sie rufen Regierungen in der Europa-Region auf, dafür zu sorgen, dass alle Schulen trotz Corona geöffnet werden und offen bleiben.


Zu den Maßnahmen dafür gehörten Impfangebote für Lehrpersonal und Kinder ab zwölf Jahren, gute Lüftung in den Klassenzimmern, möglichst kleine Klassen, Abstand halten und regelmäßiges Testen. Zur WHO-Europaregion gehören 53 Länder, von der EU über Turkmenistan und Belarus bis Russland.

„Die Pandemie hat für die „katastrophalste Unterbrechung der Schulausbildung in der Geschichte gesorgt“, sagte WHO-Europa-Direktor Hans Kluge. Der Schulbetrieb sei neben dem üblichen Lernstoff absolut wichtig für die seelische Gesundheit und soziale Kompetenz von Minderjährigen. Schulen machten Kinder zu zufriedenen und produktiven Mitgliedern der Gesellschaft. 

Teddy Jaans

44 weitere Corona-Fälle im Saarland - Inzidenz steigt auf 82,3

05:51
30.08.2021
Im Saarland sind innerhalb eines Tages 44 neue Coronavirus-Infektionen registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, stieg auf 82,3, wie das Robert Koch-Institut am Montag (Stand 3.14 Uhr) mitteilte. Am Sonntag lag der Wert noch bei 81,2. Weitere Todesfälle in Verbindung mit Corona wurden nicht gemeldet.

Seit Beginn der Pandemie wurden im Saarland 44.321 bestätigte Corona-Infektionen gezählt. 1.031 Menschen starben an oder mit dem Erreger. 

Teddy Jaans