Letztes Update:
20220420123121

36 neue Corona-Infektionen im Saarland - Inzidenz steigt auf 42,9

06:44
17.08.2021
Im Saarland sind innerhalb eines Tages 36 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden nicht registriert, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, stieg auf 42,9 nach 40,1 am Vortag (Stand 3.16 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich 42.902 Menschen im Saarland nachweislich infiziert, 1030 starben an oder mit dem Virus.

Auf den Intensivstationen der saarländischen Krankenhäuser lagen nach Daten des Divi-Registers vom Dienstag 18 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung. Sieben von ihnen wurden beatmet (Stand 7.19 Uhr). Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Sarah Cames

Rheinland-Pfalz: Weitere Kriterien neben Corona-Inzidenz

04:19
17.08.2021
Bei der Suche nach weiteren Kriterien für die Einschätzung der Corona-Lage - neben der Inzidenz - plant Rheinland-Pfalz keinen Alleingang. „Eine gemeinsame Lösung hat für die rheinland-pfälzische Landesregierung aktuell Vorrang vor einer eigenen Systematik für Rheinland-Pfalz, da ein gemeinsamer bundesweiter Rahmen die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöht“, teilte das Gesundheitsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Bislang gilt die Sieben-Tage-Inzidenz mit der Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohnern als ausschlaggebend für Verschärfungen, aber auch Lockerungen der Corona-Regeln. Baden-Württemberg hat vor kurzem entschieden, dieses Kriterium aus der Corona-Verordnung des Landes zu streichen. Unabhängig von der Entwicklung der Infektionen dürfen seit Montag alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen - vorausgesetzt, sie sind geimpft, genesen oder getestet. Niedersachsen hat zudem angekündigt, neben der Inzidenz weitere Bewertungsmaßstäbe in seine Corona-Verordnung aufzunehmen, wie die Auslastung der Krankenhäuser.

Das Gesundheitsministerium in Mainz erklärte, die Landesregierung strebe weiterhin ein System mit verschiedenen Indikatoren zur Beurteilung der Pandemie an. Dabei gehe es neben der Inzidenz etwa auch darum, wie viele Patienten in Krankenhäuser gebracht werden müssten. „Hierzu werden die Gesundheitsressorts von Bund und Ländern weitere Gespräche mit dem Ziel eines gemeinsamen Konzepts führen.“

Sarah Cames

Keine nächtlichen Partys auf Mallorca bis Mitte September

18:26
16.08.2021
Auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln sollen die geltenden nächtlichen Versammlungsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mindestens bis zum 15. September verlängert werden. Der am Montag veröffentlichte Beschluss der Regierung der spanischen Region muss jedoch erneut vom balearischen Oberlandesgericht gebilligt werden. Bereits seit dem 22. Juli darf man auf den Mittelmeer-Inseln zwischen 1 und 6 Uhr nur mit Menschen des eigenen Haushalts zusammen sein. Das gilt sowohl drinnen als auch draußen, in privaten und in öffentlichen Räumen.

Diese Maßnahme hatte die Regionalregierung vorige Woche mit Gewerkschaften und Unternehmerverbänden abgestimmt, die ihre Zustimmung signalisiert hatten. Mit dieser Einschränkung der Versammlungsfreiheit wollen die Behörden in erster Linie die großen Partys in Vergnügungslokalen und in Privathäusern sowie am Strand unterbinden, die als hauptverantwortlich für den starken Anstieg der Infektionszahlen betrachtet werden, der schon im Juni, vor allem aber im Juli verzeichnet worden war.

Jeff Wiltzius