Letztes Update:
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95 Neuinfektionen am Wochenende

14:52
16.08.2021
Freitag, Samstag und Sonntag wurden in Luxemburg insgesamt 95 neue Corona-Infektionen registriert.
Das Gesundheitsministerium hat am Montagnachmittag die neuesten Zahlen online gestellt.
An den drei vergangenen Tagen wurden 10.459 Tests gemacht - 95 davon waren positiv.

Am Sonntag wurden fast nur Tests auf Verschreibung (278 von 280) gemacht, in sieben Fällen war der Befund positiv. 

Es gibt keinen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19.
Die Zahl der in Krankenhäusern behandelten Menschen steigt von 21 auf 25, in sechs Fällen ist Intensivbehandlung notwendig.

Einen Rückgang verbucht man bei der Zahl der ativen Infektionen, sie fällt von 705 auf 632. Die Reproduktionszahl geht ebenfalls leicht - von 0,84 auf 0,81 - zurück.

379.995 Personen sind mittlerweile in Luxemburg vollständig geimpft.

Teddy Jaans

Pflichtquarantäne nach Kontakt zu Corona-Infizierten endet in England

14:29
16.08.2021
 Kontaktpersonen von Corona-Infizierten müssen in England und Nordirland künftig nicht mehr verpflichtend in Quarantäne gehen, wenn sie vollständig geimpft sind. Stattdessen sollen Betroffene einen PCR-Test machen, wie aus den neuen Richtlinien der britischen Regierung hervorgeht, die seit Montag gelten. Der Test ist jedoch nicht verpflichtend.

Ähnliche Regeln gelten bereits in Schottland und Wales. Auch für Minderjährige werden die Quarantäneregeln gelockert, was deutlichen Einfluss auf den Schulbetrieb nach den Sommerferien haben dürfte.

Der Gesundheitsforscher Stephen Reicher erklärte, die Regierung müsse die Bevölkerung weiterhin dazu aufrufen, nach Kontakten zu Infizierten PCR-Tests zu machen. „Man ist nicht unverletzlich, wenn man doppelt geimpft ist, es gibt immer noch eine gewisses Risiko, dass man sich infiziert und andere ansteckt“, sagte er dem Sender BBC.

Nach Hoffnung der britischen Regierung soll die Lockerung ein Ende de „Pingdemic“ bedeuten: In den vergangenen Wochen waren Hunderttausende nach Kontakten zu Corona-Infizierten per Corona-App „gepingt“ oder auf anderem Wege benachrichtigt und in Quarantäne geschickt worden. Das führte dazu, dass es in vielen Bereichen - etwa bei der Müllabfuhr, bei Lastwagenfahrern oder in der Gastronomie - zu massiven Personalausfällen kam.

Die Ärztevereinigung British Medical Association rief die britische Regierung zudem dazu auf, mit entsprechenden Maßnahmen die noch immer hohen Infektionszahlen nach unten zu drücken. So müsssten etwa Jüngere weiter stärker zum Impfen motiviert werden. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne begeben wollten, dies auch weiterhin tun dürften.

Jeff Wiltzius