Letztes Update:
20220420123121

127 neue Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz - Inzidenz steigt auf 30,2

14:22
15.08.2021
In Rheinland-Pfalz sind binnen eines Tages 127 neue Corona-Fälle bestätigt worden. Die Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - stieg auf 30,2 nach 28,1 am Vortag. Das teilte das Landesuntersuchungsamt in Koblenz am Sonntag mit (Stand 11.10 Uhr). Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 159 755 Corona-Infektionen registriert. 3916 Menschen starben an oder mit dem Virus - diese Zahl blieb im Vergleich zum Vortag am Sonntag unverändert. In den Regionen wies die höchste Inzidenz Frankenthal mit 73,8 auf, den niedrigsten Wert Pirmasens mit 5,0.

Aktuell sind in Rheinland-Pfalz der Behörde zufolge 2690 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz lagen nach Daten des Divi-Registers vom Sonntag 28 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. Neun von ihnen mussten beatmet werden (Stand 13.19 Uhr). Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Jeff Wiltzius

Wieder Massenimpfung in Tunesien gegen das Corona-Virus

11:06
15.08.2021
In Tunesien hat am Sonntag eine weitere große Impfaktion gegen das Corona-Virus begonnen. Fast eine Million Menschen im Alter zwischen 18 und 39 Jahren waren in dem von der Pandemie schwer getroffenen nordafrikanischen Land aufgerufen, eine erste Impfdosis zu erhalten. Bereits vor einer Woche waren rund eine Million Menschen ab 40 zu einer Massenimpfung eingeladen. Am Ende wurden nach offiziellen Angaben 550 000 Menschen immunisiert.

Die Impfkampagne lief ansonsten bislang eher schleppend: Vor der ersten Impfkampagne waren nur acht Prozent der insgesamt 11,5 Millionen Einwohner Tunesiens vollständig gegen das Virus geimpft. Inzwischen sind es rund zwölf Prozent. Täglich werden 1500 bis 3000 Neuinfektionen gemeldet. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 21 000 Menschen mit oder an dem Virus.

Für die Aktion wurden erneut Hunderte Einrichtungen zu Impfzentren umfunktioniert. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums werden die Präparate von Moderna sowie Johnson & Johnson gespritzt.

Jeff Wiltzius