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Polizeikräfte auf griechischen Corona-Inseln werden verstärkt

08:21
29.07.2021
Im Kampf gegen steigende Corona-Zahlen auf mehreren griechischen Inseln will die Regierung die Zahl der Polizisten vor Ort erhöhen. Die Beamten sollen dafür sorgen, dass im Nachtleben die vorgegebenen Corona-Maßnahmen eingehalten werden, wie die griechische Zeitung „Kathimerini“ am Donnerstag unter Berufung auf den Zivilschutz berichtete. Betroffen sind vor allem die Kykladen-Inseln Paros und Ios. Auch auf Kreta stiegen die Coronafälle in den vergangenen Wochen an. Es gelte dringend, auf den bei Touristen beliebten Inseln einen Lockdown zu vermeiden, hieß es.

Griechische Medien berichten immer wieder über ausufernde Partys auf den Urlaubsinseln, obwohl Clubs und Bars bei Verstößen mit hohen Strafen und vorübergehenden Schließungen rechnen müssen. Häufig belegen Fotos und Videos in sozialen Medien, dass Abstände nicht eingehalten werden und die Gäste auf engem Raum tanzen. Eigentlich gilt für solche Betriebe ein Sitz-Gebot und damit effektiv ein Tanzverbot.

Sarah Cames

IOC zu Klagen über Quarantäne-Hotels in Tokio: Wir arbeiten an Verbesserung

07:07
29.07.2021
Nach Beschwerden über die harschen Bedingungen in Japans Quarantäne-Hotels bei den Sommerspielen in Tokio hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) Unterstützung für die betroffenen Athleten zugesichert. Man arbeite daran, dass die „Prozesse verbessert“ werden, sagte Kirsty Coventry, Chefin der Athletenkommission beim IOC, am Donnerstag. Man stehe in Kontakt mit den betroffenen Athleten, ihre Beschwerden würden angegangen. Die IOC-Funktionärin wies allerdings zugleich darauf hin, dass die Quarantäne-Hotels Einrichtungen der japanischen Regierung seien.

Die niederländische Skateboarderin Candy Jacobs hatte in einer Video-Botschaft aus dem Quarantänehotel die Bedingungen dort als „unmenschlich„ beschrieben. Auch der positiv getestete Radsportler Simon Geschke kritisierte in mehreren Interviews die Umstände in der ihm zugewiesenen Unterkunft.

Der Technische Direktor der niederländischen Delegation, Maurits Hendriks, hatte die Umstände für die Sportler in Hotel-Quarantäne als „inakzeptabel“ bezeichnet. Neben dem eher auf japanische Bedürfnisse abgestimmten Essen beklagte er die geringe Größe der Zimmer, in denen kein Fenster geöffnet werden darf, und den Mangel an Tageslicht.

Richard Budgett, für medizinische Fragen zuständiger Direktor beim IOC, zeigte einerseits Mitgefühl für die betroffenen Athleten. Im Quarantäne-Hotel zu landen, sei „wirklich hart“. Doch die Regularien besagten nun einmal, dass positiv getestete Athleten isoliert werden. „Da gibt es keinen Weg dran vorbei“, sagte Budgett, fügte jedoch hinzu: „Es wird alles dafür getan, sie zu unterstützen.“ Trotzdem bedeute die Isolation großen Stress.

Sarah Cames