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Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz auf höchstem Stand seit vier Wochen

13:17
15.07.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz ist wieder zweistellig: Das Landesuntersuchungsamt ermittelte am Donnerstag einen Wert von 10,1. Zuletzt war die Inzidenz am 18. Juni so hoch. Am Mittwoch waren es noch 9,3.

Die Gesundheitsämter im Land ermittelten 79 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden (Stand 14.10 Uhr). Aktuell sind damit 885 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Seit Beginn der Pandemie im Februar 2020 sind 3895 Covid-19-Patienten in Rheinland-Pfalz gestorben, unverändert seit Mittwoch. 

Teddy Jaans

Schlimme Woche für Afrika: Corona-Todesfälle steigen um 43 Prozent

13:16
15.07.2021
uf dem afrikanischen Kontinent sind die Todesfälle aufgrund von Corona-Erkrankungen innerhalb nur einer Woche um 43 Prozent gestiegen. „Dieser Anstieg ist der schnellste, den der Kontinent je gesehen hat“, sagte die Afrika-Direktorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Matshidiso Moeti, am Donnerstag. Mangel an Sauerstoffgeräten und freien Betten auf Intensivstationen seien demnach die Hauptgründe für den rasanten Anstieg. Dies sei eine klare Warnung, dass Krankenhäuser auf dem Kontinent ihre Belastungsgrenze erreicht hätten, so Moeti.

Teddy Jaans

Deutlich mehr Tote durch Alkohol in Großbritannien während Pandemie

13:00
15.07.2021
In Großbritannien sind während der Corona-Pandemie deutlich mehr Menschen an den Folgen starken Alkoholkonsums gestorben. Die Zahl der alkoholbedingten Todesfälle legte 2020 um ein Fünftel auf 6983 zu, wie die Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) am Donnerstag mitteilte. Dabei waren Lebererkrankungen die mit Abstand häufigste Todesursache. Auch der Kauf und Konsum von Alkohol schossen demnach in die Höhe, obwohl Kneipen, Restaurants und Clubs insgesamt für mehr als ein halbes Jahr geschlossen waren.

Pamela Healy von der Hilfsorganisation British Liver Trust wies auf die Umstände der Lockdowns mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen hin. „Stress, Einsamkeit und der fehlende Zugang zu Hilfsdiensten haben dazu geführt, dass viele Menschen mehr Alkohol trinken und ihre Leber gefährden“, sagte sie. PHE-Expertin Rosanna O’Connor forderte: „Die Bekämpfung von schädlichem Alkoholkonsum muss ein wesentlicher Bestandteil unseres Erholungsplans von der Corona-Pandemie sein.“

Wie PHE unter Berufung auf Verbraucherstatistiken weiter mitteilte, verkauften Läden und Supermärkte im vergangenen Geschäftsjahr (Ende März) rund 12,6 Millionen Liter Alkohol mehr als im Vorjahr - ein Plus von rund einem Viertel (24,4 Prozent). Vor allem Menschen, die bereits vor der Corona-Krise viel Alkohol erwarben, hätten während der Pandemie mehr gekauft. Die Zahl der Menschen, die „auf steigendem und höherem Risikoniveau“ Alkohol trinken sei um mehr als die Hälfte - 58,6 Prozent - gestiegen. Todesfälle durch Alkoholvergiftung stiegen um 15,4 Prozent, nach einem Plus von 4,5 Prozent im Vorjahr.

Sarah Cames