Zur geplanten Aufhebung der meisten Corona-Restriktionen in England meint die Londoner Sonntagszeitung „The Observer“:
„Immer wieder hat Boris Johnson in dieser Pandemie entweder die gesellschaftlichen Einschränkungen zu früh aufgehoben oder Maßnahmen zu spät ergriffen. Bei einem Virus, das sich exponentiell in einer Bevölkerung ausbreitet, die nicht vollständig geimpft ist, können die Kosten solcher Fehlentscheidungen unerträglich hoch sein. Während immer mehr Menschen ihre zweite Impfung erhalten, verändern sich die entsprechenden Zugeständnisse weiter. Wenn die Regierung am 19. Juli die meisten der noch verbliebenen Beschränkungen lockert, können wir nur hoffen, dass dieses Glücksspiel sich auszahlt. Der politische Preis, den Boris Johnson zahlen muss, wenn er sich irrt, wird hoch sein. Die menschlichen Kosten, für die wir alle aufkommen müssen, werden tragisch sein.“