Mit einer Verbreitung von 60,1 Prozent bleibt die zuerst in Indien entdeckte Delta-Variante weiterhin die dominierende Virus-Mutation in Luxemburg. Das teilte das Laboratoire national de santé (LNS) am Freitagmorgen in seinem Wochenbericht mit. In der 25. Kalenderwoche, also zwischen dem 21. und dem 27. Juni, war die südamerikanische Gamma-Variante mit 24,1 Prozent am zweithäufigsten vertreten. Es folgten die britische Alpha-Variante mit 10,1 Prozent und ein Fall der Beta-Variante, die zuerst in Südafrika entdeckt wurde.
Die Delta-Variante gilt als aggressiver als die zuvor in Luxemburg verbreiteten Virus-Mutationen. Außerdem scheinen die bisher verfügbaren Impfstoffe gegen sie weniger wirksam zu sein.
Die Wissenschaftler von ReViLux (Respiratory Viruses in Luxembourg) sequenzierten in der 25. Kalenderwoche ganze 69,2 Prozent aller positiven Fälle - weit über dem europäischen Sollwert von 10 Prozent.