Letztes Update:
20220420123121

Sorge vor Delta-Variante: Frankreich steigert Impfbemühungen

14:43
02.07.2021
Angesichts der rasch voranschreitenden Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante hat Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran vor einer neuen Corona-Welle gewarnt. „Ich denke, dass es die potenzielle Gefahr eines epidemischen Wiederbeginns ab diesem Sommer gibt“, sagte er am Freitag beim Besuch eines Impfzentrums in Villeneuve-La-Garenne nördlich von Paris. Aktuell mache Delta knapp ein Drittel der Neuinfektionen in Frankreich aus, was einen deutlichen Anstieg des Anteils im Wochenvergleich bedeute.

Künftig soll es deshalb mehr Flexibilität beim Impfen geben. So solle die zweite Impfdosis überall, auch etwa am Urlaubsort, empfangen werden können, sagte Véran. Der Abstand zwischen der ersten und zweiten Impfung solle zwischen drei und sieben Wochen liegen. Derzeit sind in Frankreich etwas mehr als die Hälfte der Menschen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb einer Woche lag zuletzt bei circa 19.

Jeff Wiltzius

Rheinland-Pfalz impft nach Astrazeneca Biontech oder Moderna

14:40
02.07.2021
Rheinland-Pfalz stellt die Corona-Zweitimpfungen bei Astrazeneca auf Biontech und Moderna um. „Darüber hinaus werden künftig mit Astrazeneca beginnende Impfserien in den Impfzentren in einer verkürzten Frist von mindestens vier Wochen mit einem der mRNA-Impfstoffe beendet“, kündigte das Gesundheitsministerium am Freitag in Mainz an. Damit schließe sich Rheinland-Pfalz dem bundesweiten Vorgehen an. Grund für die Entscheidung ist eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko). Die Zweitimpfung mit einem mRNA-Stoff ist danach nicht nur wirksamer, sondern kann auch früher gegeben werden. Am Zeitpunkt der bereits terminierten Zweitimpfungen ändere sich aber nichts.

Jeff Wiltzius