Letztes Update:
20220420123121

Delta-Variante verschärft Corona-Krise im Iran

19:20
30.06.2021
Im Iran verstärkt sich die Sorge vor der Delta-Variante des Coronavius. „Wir sind deswegen schon seit einer Woche in der fünften Corona-Welle, die sich demnächst auch negativ auf die Anzahl der Toten und Neuinfektionen auswirken könnte“, sagte Nader Tawakoli, Mitglied der nationalen Corona-Zentrale, am Mittwoch.

Falls die Entwicklung so weitergehe, werde auch die Hauptstadt und Millionenmetropole Teheran bald wieder zur Roten Zone und somit als extrem infektionsgefährdet deklariert, so der Facharzt für Notfallmedizin laut Nachrichtenagentur Isna.

Der Iran ist von der Corona-Pandemie besonders hart betroffen. Seit Beginn der Pandemie im Februar 2020 wurden laut Gesundheitsministerium mehr als 84 000 Todesfälle und über 3,2 Millionen Infektionen registriert.

US-Sanktionen haben die Wirtschaftskrise im Land verschärft und erschweren den Kauf von ausländischen Impfstoffen erheblich. Dementsprechend gehen auch die Corona-Impfungen für die über 83 Millionen Menschen nur schleppend voran. Zwar soll das Land sieben Arten von lokalen Impfstoffen entwickelt haben, für eine Massenimpfung jedoch sind diese noch nicht zugelassen. Bislang wurden nur knapp über sieben Prozent der Iraner mit hauptsächlich russischen und chinesischen Vakzinen geimpft.

Jeff Wiltzius

Covid-Zahlen in Luxemburg steigen wieder

16:40
30.06.2021
Nachdem der Trend einige Wochen nach unten zeigte, steigen die Covid-Zahlen nun wieder leicht an. Nach 90 Neuinfektionen in der vergangenen Woche registrierte die Santé in der Woche zwischen dem 21. und dem 27. Juni 107 neue Fälle. Nach wie vor stecken sich mit 21,5 Prozent der Fälle die meisten Infizierten im Kreis der Familie oder der Bekannten an. Allerdings gehen mittlerweile 15 Prozent der Neuinfektionen auf Reisen zurück, 13,1 Prozent entfallen auf Freizeitaktivitäten und 8,3 Prozent auf den Bildungsbereich.

In 40,2 Prozent der Fälle kann die Infektionsquelle nicht genau ausgemacht werde. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 14 auf 17 Fälle pro 100.000 Einwohner. Nach 0,58 in der Vorwoche kletterte der Reproduktionswert nun wieder auf 0,92. Die Analyse der Abwässer zeigt ebenfalls eine leicht steigende Tendenz. Einen weiteren Todesfall gab es in der vergangenen Woche nicht.

Jeff Wiltzius