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Johnson & Johnson und Astrazeneca bleiben in Dänemark außen vor

11:41
25.06.2021
Die Corona-Impfstoffe von Johnson & Johnson und Astrazeneca werden in Dänemark auch weiterhin aus der nationalen Impfkampagne herausgehalten. Man könne die beiden Präparate auch nach erneuter Überprüfung nicht für einen Einsatz in Dänemark empfehlen, teilte die Gesundheitsverwaltung des Landes am Freitag mit. Die Mittel werden deshalb weiterhin nicht im Rahmen des öffentlichen Impfprogramms angeboten.

Wegen deutlicher Verzögerungen bei der Impfkampagne hatte die dänische Regierung die Gesundheitsbehörden zuletzt gebeten, den Einsatzstopp für die beiden Mittel noch einmal zu überdenken. Dänemark hatte die Verwendung von Astrazeneca-Dosen Mitte März nach Berichten über seltene Fälle von Blutgerinnseln in Verbindung mit der Impfung zunächst gestoppt und den Wirkstoff Mitte April dann gänzlich aus dem Impfprogramm gestrichen. Ein ähnlicher Schritt folgte Anfang Mai für Johnson & Johnson. 

Teddy Jaans

Polen will Ungeimpfte mit Anrufaktion überzeugen

11:40
25.06.2021
Zur Steigerung der Impfquote startet Polen eine Anrufaktion bei Menschen, die sich noch nicht gegen Covid-19 haben schützen lassen. In der kommenden Zeit werde man eine Million Nicht-Geimpfte anrufen, sagte Gesundheitsminister Adam Niedzielski am Freitag in Warschau. Um einen Impftermin zu bekommen, müssten die Angerufenen nichts weiter tun, als die Fragen des Beraters von der Impfhotline zu beantworten.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Freitag haben bislang 27,6 Millionen Menschen in Polen mindestens eine Impfdosis erhalten, gut 31 Prozent sind vollständig geimpft. Das EU-Land hat knapp 38 Millionen Einwohner. 

Teddy Jaans

Inzidenz: Luxemburg wieder "grün"

07:35
25.06.2021
Die Santé meldet sich mit guten Neuigkeiten: Das "European Centre for Disease Control" klassiert Luxemburg auf seiner aktuellen Risikokarte wieder als "grün", also als Land mit "schwacher Inzidenz". Deutschland stuft Luxemburg zwar immer noch als Risikogebiet ein, die Seite des deutschen Auswärtigen Amtes verweist aber auf das ECDC - die deutsche Einschätzung könnte sich also bald ebenfalls ändern. 

Tom Rüdell