Masken des Typs FFP2 hätten eine höhere Filterkapazität und würden 94 Prozent der ansteckenden Schwebeteilchen aus der Luft filtern.
Dennoch sei es wichtiger, die Maske, egal welcher Art, richtig über Mund und Nase zu tragen, so die Antwort von Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) auf eine parlamentarische Anfrage des DP-Abgeordneten Gusty Graas am Dienstag. Für den Abgeordneten stand die Frage im Raum, ob eine FFP2-Maskenpflicht in Luxemburg Sinn ergeben würde.
Laut Santé sei das Tragen von FFP2-Masken bereits bei Pflegepersonal oder Personen empfohlen,
die mit gefährdeten Menschen in Kontakt kommen, um diese zu schützen. Die FFP2-Maske sei jedoch für einige Menschen schwer oder gar nicht zu tragen. Unter anderem Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit Ateminsuffizienz hätten damit mehr Probleme,
als mit einer chirurgischen Maske.
In der
Allgemeinbevölkerung gebe es darüber hinaus wenig bis keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass FFP2-Masken wirksamer seien als die klassischen, blauen Masken. Für die gesamte Bevölkerung sollte aus diesem Grund vor allem das korrekte Tragen der Maske im Vordergrund stehen. Die Frage für eine allgemeine FFP2-Maskenpflicht sei also zwischen ihren Nachteilen und dem Nutzen abzuwägen, fügt Lenert hinzu.
Jeff Wiltzius