Am Donnerstag hat das Bildungsministerium erneut Wochenbilanz zu den Infektionsfällen an Luxemburgs Schulen gezogen. Die Mehrheit der festgestellten Fälle (26) bezog sich auf das Szenario 1, dem Einzelfälle mit Ursprung außerhalb der Schule zugezählt werden. Es gab zwei weitere Vorfälle des Szenario 2, in dem zwei Infektionen in einer Klasse auftreten, deren Ursprung nicht genau zu bestimmen ist. In drei Fällen haben sich zwischen drei und fünf Fälle in einer Klasse ereignet (Szenario 3).
Auch eine größere Infektionskette wurde in der vergangenen Woche registriert (Szenario 4). Am vergangenen Montag wurden in der Frisinger Grundschule eine Lehrerin und ein Schüler bei einem Schnelltest positiv getestet. Die betroffene Klasse des Cycle 4.2 wurde nach Hause geschickt. In einer anderen Klasse des gleichen Jahrgangs, an der die Lehrerin ebenfalls unterrichtet hatte, wurde ein weiterer positiver Fall festgestellt. Eine zweite Lehrerin wurde schließlich am vergangenen Dienstag positiv getestet.
Insgesamt wurden zwischen dem 15. und dem 23. Juni 12 Infektionen mit einem PCR-Test bestätigt oder festgestellt. Als Sicherheitsmaßnahme wurde die komplette Schule am heutigen Donnerstag per Schnelltest getestet