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JUSTIN TALLIS Einweihung ohne Thronfolger: Die Statue der Licoricia of Winchester.

Prinz Charles erneut infiziert

13:10
10.02.2022
Der britische Thronfolger Prinz Charles hat sich erneut mit dem Coronavirus infiziert. „Der Prinz von Wales ist heute Morgen positiv auf Covid-19 getestet worden und isoliert sich nun“, hieß es am Donnerstag auf dem offiziellen Twitter-Account des 73-Jährigen. Prinz Charles bedauere es, seine geplanten Termine in der Stadt Winchester nicht wahrnehmen zu können und bemühe sich darum, den Besuch nachzuholen. Am Mittwochabend hatte Charles gemeinsam mit seiner Frau Herzogin Camilla (74) an einem Empfang im British Museum in London teilgenommen.

Geimpfte Kontaktpersonen von Corona-Infizierten müssen sich in England schon lange nicht mehr in Selbstisolation begeben. Für Gäste des Empfangs, die gegen Corona geimpft sind, folgen daher keine unmittelbaren Konsequenzen. Bald soll in England sogar für nachweislich Infizierte die Isolationspflicht wegfallen.

Der älteste Sohn von Queen Elizabeth II. hatte sich bereits direkt zu Beginn der Pandemie - also noch lange vor Beginn der Impfungen - mit dem Virus infiziert, aber damals nur milde Symptome gezeigt. Wie es dem Thronfolger derzeit geht, wurde zunächst nicht bekannt.

Tom Rüdell

Corona-Beschränkungen auf Grönland aufgehoben

09:45
10.02.2022
Auf Grönland gelten seit Donnerstag so gut wie keine Corona-Beschränkungen mehr. Unter anderem herrscht auf der größten Insel der Welt nun nirgendwo Maskenpflicht mehr; auch Einschränkungen für öffentliche Räume - etwa Restaurants, Cafés und Sporthallen - fallen weg. Weiterhin bestehen bleiben lediglich Beschränkungen für Kreuzfahrt- und weitere Passagierschiffe sowie die Vorgabe für Personen ohne Wohnsitz in Grönland, bei der Einreise vollständig geimpft zu sein.

Mit dem Schritt folgt die Regierung in der grönländischen Hauptstadt Nuuk dem Vorbild Dänemarks, das um 1. Februar praktisch alle im Land geltenden Corona-Beschränkungen aufgehoben hatte. Grönland zählt offiziell zum Königreich Dänemark, ist aber weitgehend autonom.

Bei der Bekanntgabe der Aufhebung wies die grönländische Regierung am Mittwoch darauf hin, dass die Maßnahmen keinen ausreichenden Unterschied mehr machten, um die Nachteile für die Bürgerinnen und Bürger aufzuwiegen. Sie betonte jedoch, dass die Ausbreitung der Infektionen im Land hoch und die Pandemie noch nicht überstanden sei. Deshalb empfehle man den Bürgern weiterhin, Rücksicht zu nehmen und Empfehlungen des Gesundheitswesens zu befolgen. Sollte sich die Lage wieder ändern, sei die Regierung bereit, erneut einzugreifen.

Jeff Wiltzius