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3.051 neue Corona-Infektionen im Saarland - Drei weitere Todesfälle

06:51
09.02.2022
Binnen 24 Stunden haben die saarländischen Gesundheitsbehörden 3051 neue Corona-Fälle registriert. Drei weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch hervorgeht (Stand 03.57 Uhr). Die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz) stieg von 1.473,1 am Dienstag auf 1.532,3. Seit Beginn der Pandemie wurden im Bundesland 121.831 Corona-Fälle nachgewiesen. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Erreger starben, stieg im Vergleich zu Dienstag um drei auf 1.344.

Auf den Intensivstationen der saarländischen Krankenhäuser lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Mittwoch 38 erwachsene Covid-19-Patienten. Neun von ihnen mussten beatmet wurden (Stand 7.05 Uhr).

Jeff Wiltzius

WHO: 16 Milliarden Dollar für ärmere Länder im Kampf gegen Corona

05:14
09.02.2022
Für die Unterstützung der ärmeren Länder im Kampf gegen Corona werden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dieses Jahr noch 16 Milliarden Dollar (rund 14 Milliarden Euro) gebraucht. Auf diese Größe bezifferte die WHO am Mittwoch in Genf die Lücke im Etat zur Versorgung solcher Staaten mit Impfstoffen, Tests und Medikamenten. Das Geld soll in ein von den Vereinten Nationen gestartetes Programm fließen. Damit könnten ein Pool mit 600 Millionen Impfdosen geschaffen, 700 Millionen Tests gekauft sowie die Behandlung von 120 Millionen Patienten ermöglicht werden, hieß es.

„Die Wissenschaft hat uns die Instrumente gegeben, Covid-19 zu bekämpfen“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. „Wenn sie solidarisch weltweit geteilt werden, können wir Covid als gesundheitlichen Notfall in diesem Jahr beenden.“ 92 Prozent des erforderlichen Gesamtbetrags sollen nach UN-Berechnungen von der EU und den G20 kommen, der Gruppe der großen Industrie- und Schwellenländer.

Angesichts der weltwirtschaftlichen Folgen der Pandemie seien die 16 Milliarden Dollar ein sehr überschaubarer Betrag, so der WHO-Botschafter für globale Gesundheitsfinanzierung, Gordon Brown. Er kritisierte die nach wie vor enorme Ungleichheit bei der weltweiten Verteilung von Impfstoffen und der Verfügbarkeit von Tests und Medikamenten. In den armen Staaten sei die Impfquote weiterhin gering. Zugleich verfielen in nächster Zeit viele Millionen ungenutzter Impfdosen in den reichen Ländern.

Die WHO hat das Ziel, dass bis zur Jahresmitte 70 Prozent der Weltbevölkerung geimpft sind. Aktuell sind es den Angaben zufolge etwa die Hälfte Deutschland gehöre zu den wenigen Ländern die bereits zugesichert hätten, ihren diesjährigen Anteil an dem Programm zu zahlen, so Brown weiter. Die Bundesrepublik habe schon 2020/21 neben Norwegen, Schweden, Kuwait, Saudi-Arabien und Kanada zu den Staaten gezählt, die ihre Verpflichtungen erfüllt hätten.

Jeff Wiltzius