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Athen schafft Testpflicht für Geimpfte bei Einreise wieder ab

12:10
04.02.2022
Griechenland verlangt bei der Einreise von diesem Montag (7. Februar) an von Geimpften keinen negativen PCR- oder Schnelltest mehr. Künftig reiche wieder die EU-Impfbescheinigung, teilte der griechische Gesundheitsminister Thanos Plevris am Freitag im staatlichem Fernsehen mit. Ungeimpfte benötigen allerdings bei der Einreise weiterhin einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder einen maximal 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest.

Teddy Jaans

Über 2.400 Corona-Neuinfektionen im Saarland

09:17
04.02.2022
Binnen 24 Stunden sind im Saarland 2406 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag stieg die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche auf 1.380,7 (Stand: 3.49 Uhr). Am Vortag lag dieser Wert bei 1.358,9. Im Zusammenhang mit dem Virus wurden auch zwei weitere Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Toten stieg damit auf 1.337. 

Teddy Jaans

21 weitere Corona-Fälle vor Winterspielen in Peking

09:17
04.02.2022
Vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking sind weitere Beteiligte positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Organisatoren am Freitag mitteilten, wurden unter 72.425 Corona-Tests am Vortag 21 Infizierte entdeckt. 14 der Infektionen wurden demnach bei Sportlern, Betreuern und anderen Olympia-Akkreditierten am Pekinger Flughafen bei der Anreise am gleichen Tag festgestellt.

Die übrigen sieben Infizierten sind Personen in der Olympia-Blase, die schon zuvor angereist waren. Darunter waren zwei Mitglieder von Mannschaften. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle ist seit dem 23. Januar auf insgesamt 308 gestiegen. Insgesamt sind den Angaben zufolge zwischen dem 23. Januar und dem 3. Februar 11 963 Personen zu den Spielen über den Flughafen Peking angereist. 

Teddy Jaans

Deutschland: Ab Jahresende erhöhte Krebssterblichkeit erwartet - Corona-Folge

20:50
03.02.2022
Weil die Zahl der Krebsbehandlungen und Krebsoperationen in der Corona-Pandemie gesunken ist, erwartet die Deutsche Krebshilfe zum Jahreswechsel eine erhöhte Krebssterblichkeit. Der Vorstandsvorsitzende Gerd Nettekoven sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag): "Patienten mit Krebs stehen in der Pandemie oft hintan. Wenn sich die Versorgung verschlechtert oder auch Diagnosen zu spät gestellt werden, schlägt sich das auch bei vielen Krebspatienten nieder, allerdings erst mit Verzögerung."

Das Statistische Bundesamt berichtet zum Weltkrebstag an diesem Freitag (4. Februar), die Zahl der stationären Krebsbehandlungen habe sich im ersten Corona-Jahr 2020 um sechs Prozent auf 1,45 Millionen verringert. Zugleich gab es fünf Prozent weniger Krebsoperationen.

Laut Nettekoven war auch die Krebsfrüherkennung insbesondere zu Beginn der Pandemie stark betroffen, um Kontakte zu vermeiden, beispielsweise das Mammografie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs. Auch wollten viele Menschen das stark angespannte Gesundheitssystem nicht noch zusätzlich belasten und mieden daher Klinik- oder Arztbesuche.

Starke Einschränkungen beobachtet die Krebshilfe auch in der Nachsorge. Aktuell finde etwa jede fünfte Nachsorgeuntersuchung nicht statt. Nettekoven ermunterte dazu, vorgesehene Früherkennungsuntersuchungen unbedingt wahrzunehmen. Auch bei unklaren Symptomen solle man keinesfalls warten, sondern den Arzt aufsuchen.

Jeff Wiltzius