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20220420123121

Inzidenz im Saarland über der 1.000er-Schwelle

10:58
27.01.2022
Die Inzidenz der registrierten Corona-Neuinfektionen im Saarland hat die 1.000er-Schwelle überschritten. Sie lag am Donnerstag bei 1.032,6 Fällen pro 100.000 Einwohner - am Vortag war eine Sieben-Tages-Inzidenz von 982,5 gemeldet worden. Binnen eines Tages wurden 2020 neue Corona-Infektionen registriert, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts hervorgeht (Stand: 03.47 Uhr). Die höchste Inzidenz hat der Landkreis Saarlouis mit 1.222,8, die wenigsten Fälle bezogen auf die Einwohnerzahl wurden im Landkreis St. Wendel verzeichnet (696,3).

Vier weitere Menschen starben im Saarland an oder mit dem Virus - insgesamt liegt die Zahl der Toten damit bei 1.324. Seit Beginn der Pandemie gab es 96.384 bestätigte Corona-Infektionen.

Auf den Intensivstationen der saarländischen Krankenhäuser lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Donnerstag (Stand: 11.05 Uhr) 35 erwachsene Covid-19-Patienten, zwölf von ihnen mussten beatmet wurden.

Jeff Wiltzius

Israel beginnt mit vierter Impfung für alle Risikogruppen

08:09
27.01.2022
Israel beginnt mit der vierten Impfung gegen das Coronavirus für Erwachsene mit Vorerkrankungen. Betroffene mit Risikofaktoren für schwere Erkrankungen bei einer Corona-Infektion sowie ihre Betreuer könnten sich nun erneut impfen lassen, teilte des Gesundheitsministerium am Mittwochabend mit. Außerdem berechtigt seien Erwachsene, die bei ihrer Arbeit einer besonderen Gefährdung für eine Infektion ausgesetzt sind. Dies habe Generaldirektor Nachman Asch entschieden. Voraussetzung für die vierte Impfung sei nur, dass die dritte Impfung mindestens vier Monate zurückliegt.

Asch folgt damit nur teilweise einer Empfehlung eines Expertenrates, der für das Gesundheitsministerium arbeitet. Das Gremium hatte am Dienstag eine vierte Impfung gegen das Coronavirus für alle ab 18 Jahren empfohlen - ab fünf Monate nach der dritten Impfung. 

Teddy Jaans

62.000 französische Impfpässe gefälscht - Verdächtige festgenommen

05:42
27.01.2022
Fahnder in Frankreich haben ein Netzwerk von Betrügern ausgehoben, das 62.000 gefälschte Impfnachweise erstellt haben soll. Die Ermittlungen einer Pariser Spezialeinheit für Cyberkriminalität hätten zur Festnahme von fünf Personen im Raum Poitiers und Lyon geführt, berichtete der Sender France Info am Mittwochabend unter Verweis auf die Polizei.

Drei 22 bis 29 Jahre alte Verdächtige sollen die Daten von 35 Ärzten gehackt haben, um damit falsche Nachweise für Corona-Impfungen zu erstellen. Diese sollen sie direkt und über Mittelsmänner weiterverkauft haben. Der Betrug war nach Hinweisen unter anderem einer Krankenkasse aufgeflogen, die in der Dokumentation auf Tausende angebliche Impfungen durch eine einzelne Krankenschwester gestoßen war, die an der Impfkampagne aber gar nicht beteiligt war.

Teddy Jaans