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509 Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt Trier

16:45
22.01.2022
Am Wochenende wurden durch das Gesundheitsamt Trier-Saarburg 509 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 290 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und 219 aus der Stadt Trier.

Diese hohe Zahl resultiert einerseits aus einem generell hohen Infektionsgeschehen, andererseits besonders aus der laufenden Aufarbeitung des in den vergangenen Tagen aufgelaufenen Meldeverzuges von Neuinfektionen, der jedoch bereits spürbar abgebaut werden konnte. Durch weitere kurzfristige personelle Aufstockungen und Neustrukturierungen im Arbeitsablauf sollte die Situation zeitnah weiter verbessert werden können.

Die erfasste Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen beträgt somit 16.868 (6.924 in der Stadt Trier und 9.944 im Landkreis Trier-Saarburg).

Viele Neuinfektionen bei Kita- und Grundschulkindern

Die Aufschlüsselung der Altersgruppen zeigt ein deutliches Bild: Die Zahl der Neuinfektionen ist besonders hoch bei Kindern zwischen 3 und 10 Jahren mit einer Inzidenz von 2.000. In der Altersgruppe 11-15 Jahre liegt sie über der Marke von 1.600. Hierdurch sind zahlreiche kinderbetreuende Einrichtungen und Schulen betroffen.

Bei den über 65-Jährigen liegt die Inzidenz hingegen um den Wert von 100 und damit weit unter dem Durchschnitt.

14 Patienten aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes werden aktuell stationär behandelt. Die Zahl der aktuell Infizierten beläuft sich auf der Basis der erfassten Fälle auf 2.300. Diese verteilen sich wie folgt: 1.086 in der Stadt Trier und 1.214 aus dem Landkreis.

LW-Springer

Deutsche Umfrage: 60 Prozent für die Impfpflicht

13:03
23.01.2022
Die Zustimmung in der Bevölkerung zu einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus in Deutschland sinkt leicht. Es ist aber immer noch eine deutliche Mehrheit dafür. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur befürworten 60 Prozent eine allgemeine Impfpflicht, 32 Prozent sind dagegen, 8 Prozent machen keine Angaben. Anfang Dezember waren noch 63 Prozent dafür und nur 30 Prozent dagegen.

Der Bundestag will am kommenden Mittwoch erstmals über eine allgemeine Impfpflicht debattieren. Die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP hat sich dafür entschieden, den Fraktionszwang aufzuheben und die Abgeordneten frei entscheiden zu lassen. Es liegt bereits ein Gruppenantrag des FDP-Abgeordneten Wolfgang Kubicki gegen eine Impfpflicht vor. Zudem haben Abgeordnete von SPD, Grünen und FDP einen Antrag für eine Impfpflicht ab 18 Jahren angekündigt.

Die alte Bundesregierung von Union und SPD hatte die Impfpflicht lange Zeit abgelehnt, auch in der Bevölkerung gab es zu Beginn der Impfkampagne vor gut einem Jahr noch keine Mehrheit dafür. Wenige Tage nach der ersten Impfung in Deutschland am 26. Dezember 2020 hatten sich in einer YouGov-Umfrage noch 56 Prozent gegen eine allgemeine Impfpflicht und nur 33 Prozent dafür ausgesprochen.

Nach der aktuellen Umfrage wächst die Zustimmung zur Impfpflicht mit zunehmendem Alter. Von den 18- bis 24-Jährigen sind nur 48 Prozent dafür und 35 Prozent dagegen. In der Altersklasse über 55 sind 68 Prozent dafür und nur 26 Prozent dagegen.

Tom Rüdell