Letztes Update:
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538 Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt Trier

13:44
21.01.2022
Am Freitag wurden durch das Gesundheitsamt Trier-Saarburg 538 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus mittels Meldesoftware gemeldet – 318 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und 220 aus der Stadt Trier.

Diese hohe Zahl resultiert auch heute einerseits aus einem generell hohen Infektionsgeschehen, andererseits besonders aus der laufenden Aufarbeitung des in den vergangenen Tagen aufgelaufenen Meldeverzuges von Neuinfektionen.

Teddy Jaans

Italien: Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle über Schwelle von 2000

13:43
21.01.2022
In Italien ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter leicht gestiegen. Stand Donnerstag registrierten die Behörden in den zurückliegenden sieben Tagen landesweit durchschnittlich 2.011 Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner, wie das Oberste Gesundheitsinstitut (ISS) am Freitag mitteilte. In der Vorwoche lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 1988 Fällen. Nach Ansicht der Experten stabilisiert sich der Wert damit etwas.

Die Lage auf den Intensivstationen sei mit einer Belegung durch Covid-19-Patienten von etwa 17 Prozent verglichen mit dem Vorwochenwert etwa gleich geblieben. Auf den Klinik-Stationen stieg die Rate dagegen leicht auf 31 Prozent an.

Der rasante Anstieg der täglichen Corona-Neuinfektionen seit dem Jahreswechsel veranlasste die Regierung dazu, die Regeln weiter zu verschärfen. Am Freitag legte sie per Dekret fest, dass in den Geschäften des täglichen Bedarfs, also etwa Supermärkten und Apotheken, ab dem 1. Februar kein Corona-Nachweis nötig ist. Damit gilt jedoch ab dann in anderen Läden, die nicht in diese Kategorie fallen, die 3G-Regel. Beispielsweise ist dann für den Tabakwarenladen oder die Buchhandlung ein negativer Test, Impf- oder Genesungsnachweis nötig. 

Teddy Jaans

Großbritannien: Einzelhandel leidet unter Omikron-Welle

10:31
21.01.2022
Die Einzelhändler in Großbritannien haben die Omikron-Welle zum Jahresende deutlich zu spüren bekommen. Von November auf Dezember 2021 gingen ihre Umsätze um 3,7 Prozent zurück, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Erlöse um 0,9 Prozent.

Das Gesamtjahr lief für den britischen Einzelhandel zwar auf den ersten Blick sehr gut. Allerdings sei das Resultat vor dem Hintergrund deutlicher Einbußen im ersten Corona-Jahr 2020 zu betrachten, relativierten die Statistiker. Im Jahr 2021 wuchsen die Umsätze demnach um 5,1 Prozent gegenüber 2020. Das ist der stärkste Zuwachs seit dem Jahr 2004.

Zum Jahresende entwickelten sich die Umsätze außerhalb des Lebensmittelhandels besonders schwach. Sie gingen auf Monatssicht um 7,1 Prozent zurück. Allerdings waren die Verkäufe zuvor im November auch deutlich gestiegen. Die Omikron-Variante habe die Geschäfte gebremst, berichteten Einzelhändler laut ONS.

Deutlich rückläufig waren im Dezember auch die Umsätze mit Kraftstoffen an den Tankstellen, was die Statistiker mit wieder gestiegener Arbeit im Homeoffice begründeten. Der Marktanteil des Internethandels stieg leicht auf 26,6 Prozent und liegt nach wie vor deutlich höher als vor der Pandemie, als er knapp 20 Prozent betrug.

Jeff Wiltzius