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Ein Drittel der Luxemburger haben Antikörper

08:13
22.06.2021
Rund ein Drittel der Bevölkerung des Großherzogtums haben eine hohe Zahl Antikörper gegen das Corona-Virus, das ergibt die Auswertung der Antikörper-Tests.

Bislang wurden rund 25.000 Antikörper-Tests (Bluttests) im Rahmen einer Studie gemacht. Aktuell werden pro Woche rund 1.000 dieser Proben entnommen, im Sommer will man die Frequenz auf bis zu 5.000/Woche steigern, so Thomas Dentzer vom Gesundheitsministerium am Dienstag gegenüber Radio 100,7.

33 Prozent sind aktuell gut geschützt, 22 Prozent weisen einen "mittelmäßigen" Schutz auf und 44 Prozent haben noch keine Antikörper aufgebaut.

Die Tests werden ausschließlich auf Einladung durchgeführt.

Teddy Jaans

Inzidenz im Saarland bei 11,9 - keine neuen Todesfälle

06:15
22.06.2021
Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für das Saarland eine Corona-Inzidenz von 11,9. Binnen eines Tages wurden sechs neue Infektionen registriert, wie aus Daten des RKI vom Dienstag (Stand 3.13 Uhr) hervorgeht.

Es gab demnach keine neuen Todesfälle, die in Verbindung mit dem Coronavirus stehen. In den Regionen wies der Regionalverband Saarbrücken mit 15,8 die höchste Inzidenz auf, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Den niedrigsten Wert mit 4,8 hatte der Kreis Merzig-Wadern. Seit Beginn der Pandemie wurden im Saarland 41 389 Infektionen gezählt. 1.019 Menschen starben an oder mit dem Virus.

Teddy Jaans

Delta-Variante macht Experten Sorgen

02:24
22.06.2021
Die befürchtete Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus könnte einem Experten zufolge das Erreichen von Herdenimmunität weiter erschweren. „Delta ist noch ein Stück ansteckender als die derzeit vorherrschende Virusvariante Alpha. Anhand der bisherigen, noch unsicheren Daten bräuchte man wohl rund 85 Prozent immune Menschen in der Bevölkerung, um die Ungeimpften indirekt mit zu schützen“, sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, der Deutschen Presse-Agentur.


„Wir kommen also in Bereiche, die schwer zu erreichen sind, solange es für Kinder unter 12 Jahren keinen zugelassenen Impfstoff und für alle unter 18 Jahren keine allgemeine Impfempfehlung gibt. Es kann sein, dass Herdenimmunität nur für einzelne Einrichtungen wie Pflegeheime erreicht werden kann, aber nicht für das Gros der Bevölkerung“, sagte Watzl. Mangels Impfmöglichkeiten gelte auch für jüngere Schüler, dass bei ihnen zunächst keinerlei Gemeinschaftsschutz besteht. 

Teddy Jaans