Letztes Update:
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Stuttgarter Flughafen twittert Foto mit Regenbogenfarben

17:36
22.06.2021
Der Flughafen Stuttgart hat auf Twitter ein Foto veröffentlicht, auf dem der Airport in Regenbogenfarben erstrahlt. Wer den Flughafen im neuem Anstrich mit eigenen Augen sehen möchte, dürfte aber enttäuscht werden. Es handelt sich dabei lediglich um eine Fotomontage. "Unsere Social-Media-Aktion soll kein politisches Statement sein. Wir wollen damit augenzwinkernd die Diskussion um das Stadion in München aufgreifen", sagt Johannes Schumm, der Pressesprecher des Flughafens.

sma

200 "Angehörige von problematischeren Fanvereinigungen" in München erwartet

17:34
22.06.2021
Die Münchner Polizei erwartet beim dritten EM-Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Ungarn am Mittwochabend "rund 200 Angehörige von problematischeren Fanvereinigungen". Das teilte die Polizei am Dienstagabend auf SID-Anfrage mit. Konkrete Erkenntnisse über "geplante Straftaten oder sonstige Störaktionen" gebe es demnach nicht. Rund um das Duell (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) im Münchner Stadion sollen 1500 Beamte eingesetzt werden.

"Sollten wir jedoch vor, während oder nach dem Spiel Verstöße feststellen, insbesondere bei rassistischen oder homophoben Äußerungen, werden wir diese unterbinden und konsequent gegen die Täter vorgehen", teilte die Polizei weiter mit. Dazu stehe man "in ständigem Austausch mit den ungarischen Behörden". Es werde mit insgesamt rund 2000 ungarischen Fans gerechnet.

Am vergangenen Sonntag hatte die Europäische Fußball-Union (UEFA) angekündigt, Berichte über Diskriminierungen am EM-Spielort Budapest zu untersuchen. Der Verband teilte mit, dass ein Ermittler eingesetzt worden sei, um eine Untersuchung hinsichtlich "potenziell diskriminierender Vorfälle" durchzuführen.
Bei den bisherigen beiden Partien der Ungarn in Budapest (0:3 gegen Portugal und 1:1 gegen Frankreich) war die berüchtigte "Carpathian Brigade" im Stadion in Erscheinung getreten. Der schwarz gekleidete Mob wird von Experten als paramilitärische Gruppierung eingeschätzt, die aus Neonazis besteht. Laut Augenzeugenberichten sollen die Mitglieder der Brigade durch homophobe und rassistische Äußerungen aufgefallen sein, auch der Hitlergruß sei gezeigt worden.

red/sid

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