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Niklas Süle kämpft um seinen Platz

09:00
02.06.2021
Niklas Süle hat es derzeit nicht leicht. Von Toni Kroos bekam er nach einer missglückten Aktion bei der Abschlusseinheit für das Länderspiel gegen Dänemark eine sanfte Watschn versetzt. Noch schmerzhafter waren die Ohr-Schnipser seiner Teamkollegen nach einem technischen Fehler beim Hochhalten des Balles im Trainingslager in Seefeld.
Nahm Süle diese Strafen noch mit Humor, so ist ihm zuletzt angesichts seiner Situation in der Fußball-Nationalmannschaft und bei Bayern München das Lachen vergangen. Bundestrainer Joachim Löw hatte den Hünen für die EM (11. Juni bis 11. Juli) ursprünglich mal fest als Abwehrchef eingeplant, inzwischen ist der 25-Jährige ein kleines Sorgenkind geworden.
"Die letzten Wochen waren schwierig für ihn", sagte Löw über Süle, für den neben dem normalen Training in Seefeld/Tirol ein eigenes Fitnessprogramm ausgearbeitet wurde: "Er braucht Widerstandsfähigkeit und harte Einheiten, er wird einiges zusätzlich absolvieren", sagte Löw. Süle müsse "intensiv arbeiten, um die Form aufzubauen", betonte zudem DFB-Direktor Oliver Bierhoff.
Diese Arbeit zahlt sich allmählich aus. Süle ist sehr bemüht, seinen Rückstand aufzuholen. Er ist zwar noch ein gutes Stück von seiner Topform entfernt, doch er macht Fortschritte.

sid

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