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20210619190528

Spiel um 15 Uhr: Frankreich stellt Abläufe um

12:39
18.06.2021
Fußball-Weltmeister Frankreich hat vor dem zweiten EM-Spiel am Samstag (15.00 Uhr/ARD und Magenta TV) gegen Ungarn Respekt vor der erwarteten Mittagshitze von etwa 33 Grad und entsprechend seine kompletten Abläufe geändert. „Direkt nach dem Deutschland-Spiel haben wir begonnen, immer um 15 Uhr zu trainieren“, sagte Trainer Didier Deschamps: „Wir haben die gewohnten Zeiten für das Mittagessen und den Mittagsschlaf umgestellt und einiges mehr.“ Das Spiel gegen Deutschland war um 21 Uhr angepfiffen worden.

Kapitän und Torhüter Hugo Lloris warnte nach dem 1:0 zum Auftakt in München derweil vor Übermut. „Wir sollten nicht zu positiv sein. Wir müssen weiter hart arbeiten. Und man darf niemals den Underdog unterschätzen“, sagte der 34-Jährige. Und auch Deschamps erklärte: „Nur, wenn wir genauso spielen, können wir auch ein ähnliches Ergebnis erzielen.“ Ungarn spiele zu Hause im vollen Stadion und agiere sehr diszipliniert. „Sie haben einen italienischen Trainer. Vielleicht liegt es daran“, sagte Deschamps lachend.

dpa

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Seehofer zu Greenpeace: „Das war eine total idiotische Aktion“

11:32
18.06.2021
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die missglückte Protestaktion von Greenpeace im Münchner EM-Stadion hart kritisiert. „Das war eine total idiotische Aktion, die durch nichts entschuldigt werden kann“, sagte der CSU-Politiker am Freitag beim Abschluss der Innenministerkonferenz im badischen Rust. Greenpeace sei in der Pflicht, „klipp und klar zu sagen, dass solche oder ähnliche Aktionen künftig nicht mehr stattfinden“, sagte Seehofer, der bei dem EM-Spiel zwischen Deutschland und Frankreich am Dienstagabend selbst im Stadion saß. „Wir sind haarscharf an einer Katastrophe vorbeigegangen.“ Man müsse sich in der Aufarbeitung damit beschäftigen, wie man künftig auf solche Ereignisse reagiert.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte, der Flug des Motorschirm-Lenkers ins Stadion habe den „Anschein einer Terrorlage“ gehabt. Die Sicherheitsbehörden hätten nur wenig Zeit gehabt zu entscheiden, ob sie den Mann abschießen. Sie hätten sich dagegen entschieden. „Man hätte auch zu einer anderen Entscheidung kommen können“, sagte Herrmann. Das hätte „verheerende Folgen“ gehabt. Die Aktion sei „unverantwortlich“ gewesen.

dpa/lsw

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