Letztes Update:
20210629093325

Seehofer fordert weniger Zuschauer in EM-Stadien

06:16
29.06.2021
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat an die britische Regierung und den europäischen Fußballverband Uefa appelliert, die Zuschauerzahlen bei den verbleibenden Spielen der Fußball-Europameisterschaft zu reduzieren. "Ich halte es für unverantwortlich, wenn in Ländern, die als Virusvariantengebiet der hoch ansteckenden Delta-Mutation gelten, zigtausende Menschen auf engem Raum zusammenkommen", sagte Seehofer der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstagsausgabe). Das sei auch die Auffassung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), mit der er sich dazu abgestimmt habe.

Seehofer verwies darauf, dass bei den EM-Spielen in München eine Auslastung von 20 Prozent der Stadionplätze erlaubt ist. Dies sei "ein Maßstab, der auch für die anderen Austragungsorte gelten könnte, denn man muss in den Konzepten auch die An- und Abreise berücksichtigen". Als Innenminister ist der CSU-Politiker auch für den Sport zuständig.

AFP

Klinsmann lobt Bundestrainer Löw

06:15
29.06.2021
Bundestrainer Joachim Löw hat nach Ansicht seines Amtsvorgängers Jürgen Klinsmann riesige Verdienste für die Fußball-Nationalmannschaft. Er „bewundere“ Löw dafür, das Amt beim Deutschen Fußball-Bund über 15 Jahre hinweg ausgeübt zu haben, sagte der 56-Jährige der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstag) vor dem EM-Achtelfinale des DFB-Teams gegen England.

„Jogi trägt die Gelassenheit in sich, er besitzt dieses Zugehörigkeitsgefühl zu Deutschland, wo er herstammt“, erklärte Klinsmann den langen Verbleib Löws auf dem Posten, den er selbst nach nur zwei Jahren wieder aufgegeben hatte.

Der Bundestrainer habe dabei von seiner Fähigkeit profitiert, „sich aufs Wesentliche zu konzentrieren - auf das Team und das nächste Spiel“, befand Klinsmann, der Löw 2004 als Co-Trainer ausgewählt hatte. „Jogi macht das Komplizierte einfach - und das in einer Gelassenheit, die einem Selbstvertrauen gibt als Spieler, weil sich keiner überfordert fühlt“, beschrieb der frühere Nationalspieler seinen Nachfolger.

dpa

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