Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat an seiner Zentrale in Frankfurt/Main drei Regenbogen-Flaggen gehisst. Dies sei als Zeichen der Unterstützung für den „Pride Month“ geschehen, teilte der DFB am Freitag mit. Am 28. Juni vor 52 Jahren wehrten sich Schwule, Lesben, Bisexuelle und transgeschlechtliche Personen gegen eine gewalttätige Razzia in einer Bar in der Christopher Street in New York City. Seitdem wird an diesem Datum weltweit für Vielfalt geworben und gegen Homo- und Transfeindlichkeit demonstriert.
Der Verband verweist auf weitere Aktionen in diesem Zusammenhang. So trage Nationalmannschaftskapitän Manuel Neuer seit dem 7. Juni in jedem Länderspiel eine Regenbogen-Spielführerbinde – auch bei der EM. Zum letzten Gruppenspiel der DFB-Auswahl gegen Ungarn haben zahlreiche Fußballstadien in Deutschland in Regenbogenfarben geleuchtet. Am Münchner Stadion des Spiels selbst war die Regenbogen-Beleuchtung von der UEFA verboten worden.
dpa