Letztes Update:
20210605130740

Impf-Anzeigen des Landes NRW rufen Opposition auf den Plan

13:06
05.06.2021
Eine Anzeigenkampagne der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen mit dem Titel «Im Juni: Impftermin buchen!» ruft die Opposition auf den Plan. Die SPD im Düsseldorfer Landtag mutmaßt, dass man vergessen hat, die Anzeigen in diversen Tageszeitungen zu stornieren - da es zurzeit doch gar keine Möglichkeit zur Terminbuchung gebe.

Die SPD beruft sich auf eine Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums vom vergangenen Mittwoch, in der es hieß, dass es «auch ab dem 7. Juni 2021 zunächst keine Terminfenster in den Buchungsportalen der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung gestellt» würden. In der Anzeige dagegen steht «In den Tagen und Wochen ab dem 7. Juni kann nun jeder einen Termin für seine Impfung vereinbaren.»

In einer Kleinen Anfrage an die schwarz-gelbe Landesregierung will die SPD-Abgeordnete Lisa Kapteinat nun unter anderem wissen, was der Hintergrund der Anzeigen ist. SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty fragte via Twitter direkt: «Storno vergessen, @landnrw?»

(dpa)

DIHK-Umfrage: Rohstoffmangel häufigste Sorge in der Industrie

11:17
05.06.2021
Die Industrie in Deutschland fürchtet zunehmend die Folgen des Rohstoffmangels. «Zwei Drittel der Industriebetriebe sehen mittlerweile in Energie- und Rohstoffpreisen ein Risiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung», heißt es vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zu den Ergebnissen einer Konjunkturumfrage. «Kein Faktor wird derzeit in der Industrie häufiger genannt.» Der Anteil ist demnach in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Zu Jahresbeginn hatte er noch bei 45 Prozent gelegen. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag) über die Zahlen berichtet.

Die nach der Corona-Flaute wieder anspringende Weltkonjunktur lässt Rohstoffe immer knapper werden - und damit auch deutlich teurer. Der DIHK hat Angaben von 320 Unternehmensvertretern ausgewertet. «Von der aktuellen Rohstoffknappheit sind insbesondere Metalle, Mineralien, Kunststoffe sowie Holz betroffen - mit teilweise drastischen Preisanstiegen», heißt es vom DIHK. Einige Firmen berichteten demnach von drohenden Produktionsausfällen oder gar Produktionsstopps, da die Rohstoffe fehlten.

(dpa)

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