Letztes Update:
20210603095711

Polizei kontrolliert Tuner im Kreis Konstanz - mehrere Verstöße

09:55
03.06.2021
Die Polizei hat in Singen (Kreis Konstanz) Dutzende Fahrzeuge der Poser- und Tuningszene kontrolliert und dabei mehrere Verstöße festgestellt. Die Beamten sperrten am Mittwoch mehrere beliebte Orte der Szene ab, um größere Ansammlungen zu verhindern, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Zu Spitzenzeiten hielten sich insgesamt 50 bis 100 Fahrzeuge an den Treffpunkten auf. Bei sechs Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis wegen technischen Veränderungen erloschen. Ein Autofahrer fuhr zu schnell und muss nun mit einem Fahrverbot rechnen. Der Oberbürgermeister der Stadt machte sich vor Ort ein Bild des Geschehens.

Die Polizei hat zuvor am «Car-Freitag» Anfang April bekannte Orte abgesperrt und ein Ansammlungsverbot von Fahrzeugen angeordnet. Es kam nur zu vereinzelten Ansammlungen. Die Beamten stellten damals vier Verstöße gegen die Corona-Verordnung und sechs Geschwindigkeitsverstöße fest. Bei acht Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis zudem erloschen.

(dpa)

Spendenaufruf für Impfstoffprogramm übertrifft Erwartungen

09:22
03.06.2021
Ein Spendenaufruf zur Finanzierung des weltweiten Corona-Impfprogramms Covax hat die Erwartungen übertroffen. Bei der Online-Veranstaltung mit Regierungen und Stiftungen aus aller Welt kamen zusätzlich 2,4 Milliarden Dollar (knapp zwei Milliarden Euro) zusammen, wie die Impfinitiative Gavi am Mittwochabend in Genf mitteilte.

Damit stehen nun insgesamt 9,6 Milliarden Dollar zur Verfügung, um in mehr als 90 der ärmsten Länder Corona-Impfkampagnen durchzuführen. Das Ziel war zunächst 8,3 Milliarden Dollar gewesen. Das Geld reiche, um wie geplant 1,8 Milliarden Impfdosen zu kaufen und bis Anfang 2022 knapp 30 Prozent der Menschen in diesen Ländern gegen das Coronavirus zu impfen, teilte Gavi mit. Zudem versprachen mehrere Länder, zusätzlich zusammen 54 Millionen bereits angeschaffte Impfdosen zu spenden. Damit wurden bislang nach Angaben von Gavi 132 Millionen Impfdosen gespendet.

Deutschland hatte bereits vor dem Treffen 2,2 Milliarden Euro für das Welt-Impfprogramm bereitgestellt und angekündigt, bis zum Jahresende 30 Millionen Impfstoffdosen an ärmere Länder abzugeben.

Covax will mit dem zusätzlichen Geld weitere Impfstoffforschung fördern. Covax war auf Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im vergangenen Jahr eigentlich gegründet worden, um die Impfstoffforschung zu fördern und die Beschaffung für alle Länder der Welt zu übernehmen. Dadurch sollten Risiken - etwa, dass in einen potenziellen Impfstoff investiert wird, der schließlich fehlschlägt - auf viele Schultern verteilt und eine faire weltweite Verteilung der erfolgreichen Impfstoffe sichergestellt werden. Die reichen Länder machten aber trotzdem separate Verträge mit Impfstoffherstellern und kauften einen Großteil der Produktion auf. Deshalb hat Covax nicht genügend Impfstoffdosen, um die ärmsten Länder zu versorgen.

(dpa)

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