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20210621115258

Bundesregierung: Geöffnete Schulen haben «ganz hohe Priorität»

11:52
21.06.2021
Die Bundesregierung hat die angestrebte Rückkehr zu einem vollen Schulbetrieb nach den Sommerferien unterstrichen, verweist aber auch auf noch mögliche Corona-Risiken. «Geöffnete Schulen haben eine ganz hohe Priorität», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Nach allem, was Kinder in der Pandemie durchmachen mussten, sei es sehr zu wünschen, dass nach den Ferien wie vorgesehen überall wieder Präsenzunterricht möglich sei.

Auch angesichts der ansteckenderen Delta-Virusvariante habe man es aber «nicht mit einer komplett vorauszusehenden Entwicklung zu tun», sagte Seibert. Das Geschehen sei den Sommer über genau zu beobachten. «Natürlich ist es nicht auszuschließen, dass es lokal zu größeren Infektionsausbrüchen kommt, auf die dann auch zu reagieren wäre.» Der Blick nach Großbritannien und Portugal zeige, wie auch bei sehr positiver Entwicklung durch die Delta-Variante wieder Infektionen in großer Zahl entstehen könnten.

Die Bundesregierung verwies zudem auf ein Mitte Juni gestartetes Förderprogramm für den Einbau von Luftfilteranlagen für Kitas und Schulen, in denen Kinder bis 12 Jahre betreut werden. Der Bund übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten.

(dpa)

Positiver Corona-Test bei Schottlands Shootingstar Gilmour

11:51
21.06.2021
Schottlands Shootingstar Billy Gilmour fällt nach einem positiven Corona-Test für das entscheidende Gruppenspiel gegen Kroatien aus. Wie der schottische Verband am Montag mitteilte, muss sich der Profi vom FC Chelsea für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Damit fiele der 20-Jährige auch für ein mögliches Achtelfinalspiel der Bravehearts aus. Dazu muss aber als erste Voraussetzung ein Sieg am Dienstag (21.00 Uhr) in Glasgow gegen Kroatien her.

Gilmour war beim 0:0 gegen England zum Star des Spiels gekürt worden. Danach hatte es viele Lobeshymnen für den Champions-League-Sieger gegeben, der auch ein großer Hoffnungsträger für das Duell mit Vizeweltmeister Kroatien war. «Er hat eine große Zukunft vor sich. Er kann so viele Länderspiele gewinnen, wie er will», hatte Kapitän Andy Robertson vom FC Liverpool den jungen Mitspieler gelobt.

Der schottische Verband bestätigte der BBC, dass keine weiteren engen Kontakte zu Gilmour festgestellt worden seien. Derzeit stehe Trainer Steve Clarke ein Kader von 25 Spielern zur Verfügung.

(dpa)

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