Letztes Update:
20210616134922

Baden-Württemberg-Tag steigt mit Maskenpflicht und Besucherlimit

13:49
16.06.2021
Wer zum diesjährigen Baden-Württemberg-Tag an den Bodensee fahren will, muss sich vorab anmelden und beim Besuch eine Maske tragen. Wie die Stadt Radolfzell am Mittwoch mitteilte, dürfen bei der Auftaktveranstaltung der Heimattage Baden-Württemberg am 3. und 4. Juli nach derzeitigem Stand insgesamt höchstens etwa 8500 Besucher auf das Gelände. Gäste müssen deshalb vorab online eine kostenlose Zeitkarte buchen.

Gemäß der aktuellen Corona-Regeln gelte vor Ort zudem eine Maskenpflicht, sagte eine Sprecherin. «Das kann sich bis Juli aber noch ändern.» Besucher sollten sich deshalb im Internet über die geltenden Regeln informieren.

Der Baden-Württemberg-Tag war coronabedingt von Anfang Mai auf das erste Juli-Wochenende verschoben worden. Jeweils von 11 bis 18 Uhr stellen sich dort in mehr als 40 Zelten Firmen, Verbände und Vereine aus den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Kultur und Umwelt vor. Zudem sind Konzerte und ein verkaufsoffener Sonntag geplant.

(dpa/lsw)

Frankreich beendet Ausgangssperre und Maskenpflicht im Freien

12:52
16.06.2021
Frankreich lockert in dieser Woche weitere Corona-Maßnahmen. Das Tragen von Masken im Freien ist ab Donnerstag nur noch bei Menschenansammlungen verpflichtend, wie Premierminister Jean Castex am Mittwoch verkündete. Die nächtliche Ausgangssperre ab 23.00 Uhr entfällt demnach ab Sonntag. Eigentlich sollte die Regelung noch bis Ende des Monats gelten. Castex sagte, die Situation habe sich schneller als erwartet verbessert. In keinem Département auf dem Festland gebe es eine besorgniserregende Entwicklung. Auch in den Überseegebieten verbessere sich die Lage.

Zuletzt lag die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Menschen innerhalb einer Woche bei etwa 40. Mit den sinkenden Corona-Zahlen war in den vergangenen Wochen immer wieder ein Ende der Maskenpflicht im Freien diskutiert worden, einige Gebiete preschten vor. Castex betonte nun, dass eine Pflicht weiterhin gelte, wenn es eng werde oder viele Menschen aufeinander träfen - etwa in Warteschlangen oder im Stadion. Das Ende der Ausgangssperre kommt in Frankreich pünktlich zur Fête de la Musique am 21. Juni. Weitere vorgesehene Hygienemaßnahmen blieben aber bestehen, kündigte Castex an.

Dem Premierminister zufolge sollten bis Ende August 35 Millionen Menschen in Frankreich vollständig geimpft sein. Bis Mitte Juni hätten etwa 30 Millionen der rund 67 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner mindestens eine erste Impfdosis erhalten.

(dpa)

Homeoffice-Pflicht läuft mit Bundesnotbremse aus

12:51
16.06.2021
Arbeitgeber müssen ab Juli aller Voraussicht nach kein Homeoffice mehr anbieten. Die entsprechende Pflicht läuft zum Monatsende aus, und Absichten sie zu verlängern gibt es nach Angaben aus der Bundesregierung nicht.

«Die gesetzliche Homeoffice-Pflicht ist Teil des Infektionsschutzgesetzes, besser bekannt als Notbremse, und wird Ende Juni auslaufen», sagte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) der «Wirtschaftswoche». Dass eine Verlängerung der sogenannten Bundesnotbremse, die konkrete bundesweite Corona-Regeln vorschreibt, nicht geplant ist, hatte die Regierung schon Ende Mai angekündigt. Arbeitgeber mussten der Vorgabe zufolge Homeoffice anbieten, «wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen».

Nach Angaben des Arbeitsministeriums wird im Moment über Regeln am Arbeitsplatz nach der Homeoffice-Pflicht beraten. Das Homeoffice habe einen wichtigen Beitrag zum Infektionsschutz geleistet, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Ihren Angaben zufolge will das Ministerium nun die Corona-Arbeitsschutzverordnung, die Flächen-, Abstands- und Maskenvorgaben für den Arbeitsplatz macht und ebenfalls Ende des Monats auslaufen würde, anpassen und verlängern.

Eine Homeoffice-Pflicht ist auch in dieser Verordnung nach einem Bericht des Nachrichtenportals «The Pioneer» nicht vorgesehen. Es gehe nur um «grundlegende Vorgaben» am Arbeitsplatz wie die Kontaktreduzierung, die Testangebotspflicht und die Verpflichtung zu Hygienekonzepten. Die neue Verordnung solle am kommenden Mittwoch im Kabinett beschlossen werden und dann von Juli bis Ende September gelten.

Zu einer möglichen Neuauflage der Bundesnotbremse, etwa im Herbst, sagte Braun, dies müsse von der Impfquote und der Wirkung der Impfstoffe abhängig gemacht werden und von der möglichen Ausbreitung weiterer Virusmutationen. «Wenn die Zahlen wieder hochgehen würden, dann müsste man schnell entscheiden. Jetzt gibt es keinen Grund, sie akut zu verlängern.»

(dpa)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen