Letztes Update:
20210615170328

Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten sinkt weiter auf 18,8

15:39
15.06.2021
Das Corona-Infektionsgeschehen im Südwesten nimmt weiter leicht ab. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche lag am Dienstag (Stand: 16.00 Uhr) bei 18,8 nach 22,2 am Vortag, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte.

Im Vergleich zu Montag verzeichnete die Behörde 278 neue Infektionen und 17 Todesfälle. Damit beträgt die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Südwesten seit Beginn der Pandemie nun 498 847. An einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind bereits 10 113 Menschen gestorben.

In 41 der 44 Stadt- und Landkreise lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt unter dem Wert von 35. Die Städte Pforzheim (42,1) und Heilbronn (46,6) lagen darüber. Der Kreis Tuttlingen verzeichnete eine Inzidenz von 57,5 und lag damit deutlich über dem Wert von 50.

Rund 5,3 Millionen Menschen in Baden-Württemberg haben bislang eine Corona-Impfung erhalten. Das sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts 47,8 Prozent der Bevölkerung. Rund 2,9 Millionen Menschen und damit 26,3 Prozent verfügen demnach bereits über eine vollständige Impfung.

(dpa/lsw)

Auch Schottland wird weitere Corona-Lockerungen wohl verschieben

14:30
15.06.2021
Wie in England müssen sich auch die Menschen in Schottland wohl noch länger gedulden, bis weitere Corona-Maßnahmen gelockert werden. Regierungschefin Nicola Sturgeon sagte am Dienstag in Edinburgh, es sei sehr unwahrscheinlich, dass am 28. Juni weiter gelockert werden könne. Ursprünglich sollte an diesem Datum das gesamte Land wieder weitgehend zur Normalität zurückkehren. Eine endgültige Entscheidung soll kommende Woche getroffen werden.

Man müsse sich genügend Zeit verschaffen, um noch deutlich mehr Menschen vollständig zu impfen, sagte Sturgeon. Wegen der rapiden Ausbreitung der zunächst in Indien entdeckten, sehr ansteckenden Delta-Variante liegen die Corona-Fallzahlen in Schottland derzeit wieder fünfmal so hoch wie noch Anfang Mai.

Premierminister Boris Johnson hatte am Montag für England eine Verlängerung der noch geltenden Corona-Maßnahmen bis voraussichtlich zum 19. Juli angekündigt. Anders als England setzt Schottland je nach Infektionslage auf regionale Unterschiede bei den Corona-Maßnahmen. So gelten etwa auf den abgelegenen Inseln bereits deutlich weniger strikte Regeln als etwa in den Städten, wo die Fälle zuletzt wieder deutlich zunahmen.

(dpa)

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