Letztes Update:
20210609053029

Weiterer Corona-Fall im spanischen Team - Llorente positiv getestet

05:20
09.06.2021
Nach Kapitän Sergio Busquets ist in der spanischen Fußball-Nationalmannschaft auch Diego Llorente positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Verband in der Nacht zum Mittwoch mitteilte, werde der 27-Jährige von Leeds United das EM-Quartier des dreimaligen Europameisters in Las Rozas de Madrid verlassen. Die Vorbereitung des Teams auf die an diesem Freitag beginnende EM werde mit individuellem Training fortgesetzt.

Die Infektion von Busquets (32) war am Sonntag bekanntgegeben worden, seitdem können die Spanier nur unter erheblichen Einschränkungen trainieren. Luis Enrique hat inzwischen Torwart Kepa Arrizabalaga, Rodrigo Moreno, Pablo Fornals, Carlos Soler, Brais Méndez sowie Raúl Albiol nachnominiert. Diese Profis trainieren abgeschottet vom Team in einer eigenen sogenannten Blase und stünden bereit, in die Mannschaft zu rücken.

Die Spanier spielen in der EM-Gruppe E am kommenden Montag (21.00 Uhr) in Sevilla gegen Schweden, es folgen die Partien gegen Polen (19. Juni) und die Slowakei (18.00) an gleicher Stelle. Auch die Schweden haben bereits zwei Corona-Fälle in ihrer Nationalmannschaft vermeldet.

(dpa)

Studie: Kinder im Südwesten büßen bei Ausdauer und Schnelligkeit ein

05:03
09.06.2021
Kinder in Baden-Württemberg haben infolge der Corona-Pandemie und ausgefallener Sportmöglichkeiten bei Ausdauer und Schnelligkeit eingebüßt. Bei Kraft, Beweglichkeit und Koordination hingegen sei das (noch) nicht der Fall, ergab das «Fitnessbarometer» 2021 der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg aus Stuttgart in Zusammenarbeit mit Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Die Ergebnisse passen zu anderen Studien. Es seien aber die ersten explizit für Baden-Württemberg, hieß es bei der Veröffentlichung am Mittwoch. Die Politik müsse diese Auswirkungen im Blick behalten sowie Turn- und Sportvereine weiter öffnen.

(dpa)

167 Corona-Fälle um den Mount Everest während zweiter Welle

03:48
09.06.2021
In Dörfern rund um den Mount Everest sind während der heftigen zweiten Welle 167 Corona-Fälle gemeldet worden. Dort leben hauptsächlich Menschen des Sherpa-Volksstamms. Viele von ihnen führen ausländische Bergsteiger auf den Everest oder andere Berge, tragen deren Gepäck oder kochen für sie während der Expedition. Seit die ersten von ihnen im April vom Everest-Basislager zurückgekehrt seien, habe es eine stetige Zunahme an Infektionen in Pasang Lhamu gegeben, sagte die Chefin der zuständigen Gesundheitsbehörde, Aarti Maya Tamang, der Deutschen Presse-Agentur. Die Kommune um den höchsten Berg der Welt zählt rund 9000 Einwohner. Das Gebiet sei nur teils mit Autos erreichbar.

2020 hatte Nepal kurz vor Beginn der Everest-Hauptsaison im Frühling den Berg wegen der Corona-Pandemie für Besteigungen dicht gemacht. Diesen Frühling ließ die Regierung aber wieder ausländische Abenteurer rein - und stellte gar einer Rekordzahl von 408 von ihnen eine Genehmigung zur Besteigung für je 11 000 Dollar (rund 9000 Euro) aus. Nepal gehört nach UN-Angaben zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt und braucht das Geld aus dem Ausland.

In den vergangenen Wochen hatten Bergsteiger und Behördenmitarbeiter auf dem Berg von mindestens hundert Corona-Fällen auf dem Everest berichtet. Das nepalesische Tourismusministerium bestritt allerdings einen größeren Corona-Ausbruch auf dem Everest. Die Frühlingssaison endete vergangene Woche. Dutzende Bergsteiger hatten ihre Expeditionen vor dem Start abgesagt oder abgebrochen. Der Mount Everest liegt auf der Grenze zwischen Nepal und China. Dieses Jahr hatte China keine Besteigungen zugelassen.

Nepal erlebt derzeit eine starke zweite Corona-Welle - wie kürzlich das Nachbarland Indien, mit dem Nepal eine 1770 Kilometer lange, relativ offene Grenze teilt.

(dpa)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen