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Landtag will über Kinder und Jugendliche in Corona-Zeiten diskutieren

15:52
08.06.2021
Lange standen die Belange und Nöte von Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen eher im Schatten der Corona-Politik. Nun will der Landtag versuchen, Verpasstes nachzuholen.

Ausgefallener Unterricht, abgesperrte Spielplätze, abgesagte Ferienfreizeiten und untersagte Treffen mit den Freunden - Kinder, Jugendliche und junge Menschen haben in den Monaten der Corona-Pandemie oft im Schatten der Älteren gestanden. Der baden-württembergische Landtag will mit der aktuellen Debatte seiner nächsten Plenarsitzung am Mittwoch (9.00 Uhr) sicher auch ein Zeichen setzen. Unter dem Titel «Stärker aus der Krise» debattieren die Parteien auf Antrag der Grünen über die Bedürfnisse der Jüngeren. Dabei könnte neben umstrittenen Entscheidungen in der Schulpolitik auch um Impfungen für Kinder und die erforderlichen Mittel gehen.

Auch mit dem Brandanschlag auf die Ulmer Synagoge vom vergangenen Samstag will sich der Landtag befassen. Geplant ist eine Resolution, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Der Wortlaut wurde vorerst nicht veröffentlicht. Ein weiterhin Unbekannter hatte am Samstagmorgen eine Flüssigkeit an der Fassade der Synagoge ausgeleert und angezündet.

(dpa/lsw)

David Hasselhoff macht Werbung für Corona-Impfung

15:50
08.06.2021
Der US-Schauspieler und Sänger David Hasselhoff («Baywatch», «Knight Rider») macht Werbung für die Impfkampagne des Bundesgesundheitsministeriums. «Ärmel hoch», sagt Hasselhoff auf Deutsch in einem vom Ministerium auf Twitter veröffentlichten Video. Das Haus von Jens Spahn (CDU) bestätigte am Dienstag, dass Hasselhoff für seinen Beitrag kein Geld bekommen habe.

Sein Rat an alle Amerikaner in der ganzen Welt und in Deutschland sei, sich impfen zu lassen, so Hasselhoff in einem weiteren Video. Dazu zeigt er ein kleines Pflaster auf seinem rechten Oberarm. Er wolle wieder Alltag haben und die Freiheit zu reisen, erklärt der Sänger des Mauerfall-Hits «Looking For Freedom» (zu deutsch «Suche nach Freiheit») vor seiner Villa in der kalifornischen Stadt Calabasas. Und er habe Freiheit durch die Impfung gefunden: «I found freedom».

(dpa)

RKI registriert 1204 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 22,9

15:49
08.06.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1204 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.02 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1785 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 22,9 an (Vortag: 24,3; Vorwoche: 35,2).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 140 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 153 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 702 688 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 549 900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89 384 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Dienstagnachmittag bei 0,71 (Vortag: 0,76). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 71 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

(dpa)

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