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20210505073937

Ifo-Schätzung: 2,7 Millionen Kurzarbeiter im April

07:39
05.05.2021
Im April waren nach Schätzung des Ifo-Instituts noch 2,7 Millionen Arbeitnehmer in Kurzarbeit. Das wären 300 000 weniger als im März, wie die Münchner Wirtschaftswissenschaftler am Mittwoch mitteilten. Am schwersten von der Corona-Krise getroffen waren wegen des andauernden Lockdowns nach wie vor Hotels und Gaststätten. Im Gastgewerbe waren demnach 565 000 Menschen in Kurzarbeit, ein Anteil von über 53 Prozent.

In der Industrie waren laut Schätzung noch 6,4 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit, insgesamt 444 000 Menschen. Im Vergleich zum ersten Lockdown vor einem Jahr sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt inzwischen weniger gravierend. Im Mai 2020 waren knapp sechs Millionen Menschen in Kurzarbeit.

Die Schätzungen basieren auf der monatlichen Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts unter mehreren tausend Unternehmen. Die Zahlen sind mit Ungewissheit behaftet, die Ökonomen haben die Zahlen im vergangenen Jahr mehrfach nachträglich korrigiert. So hatte das Ifo-Institut auch für März ursprünglich 2,7 Millionen Kurzarbeiter angenommen, dies aber auf drei Millionen korrigiert, nachdem die Bundesagentur für Arbeit ihre Zahlen nach oben gesetzt hatte.

(dpa)

Laschet fordert weitere Corona-Bundeshilfe für den ÖPNV

07:38
05.05.2021
CDU-Chef Armin Laschet fordert weitere Finanzhilfen des Bundes für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wegen der Corona-Krise. «Wir brauchen in der Pandemie und nach der Pandemie starke öffentliche Verkehrsmittel», sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident der Deutschen Presse-Agentur. Dazu müssten massive Einnahmeausfälle weiterhin aufgefangen werden. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) müsse dafür jetzt die Finanzmittel freigeben. Die Menschen in Städten und ländlichen Regionen müssten sich gerade in der Pandemie zuverlässig und sicher mit dem ÖPNV bewegen können.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) forderte nochmals eine Milliarde Euro für dieses Jahr, um den ÖPNV leistungsfähig und zuverlässig am Laufen zu halten. Der Bund hatte im vergangenen Jahr schon 2,5 Milliarden Euro zusätzlich bereitgestellt - über die jährlichen Regionalisierungsmittel hinaus, die in diesem Jahr auf knapp 9,3 Milliarden Euro steigen. Mit dem Geld können Länder und Verkehrsverbünde Verkehrsangebote bestellen. Die Länder haben bereits gefordert, den «Rettungsschirm» zu verlängern und aufzustocken.

(dpa)

Hugo Boss erneut mit Umsatzrückgang - kein Ausblick für 2021

07:38
05.05.2021
Der Modehändler Hugo Boss leidet weiter unter den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Der Umsatz sank im ersten Quartal um 10 Prozent auf 497 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Metzingen mitteilte. Dank Einsparungen erzielte Hugo Boss einen kleinen operativen Gewinn (Ebit) von einer Million Euro. Unter dem Strich schrieb Hugo Boss jedoch weiter rote Zahlen, auch wenn sich der Verlust von 18 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum nun auf 8 Millionen Euro verringerte.

Für das laufende Jahr zeigte sich der Modehändler zurückhaltend. Einen präzisen Ausblick könne das Unternehmen derzeit nicht geben, hieß es. Jedoch rechnet das Management mit einer spürbaren Erholung seiner Geschäfte im Jahresverlauf. Im zweiten Quartal erwartet Hugo Boss, dass sich der Umsatz im Vergleich zum besonders hart getroffenen Vorjahresquartal nahezu verdoppeln dürfte.

(dpa)

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