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Auf und Ab der Inzidenzen - Rückgang fällt stärker aus

16:45
03.05.2021
Nach einem leichten Anstieg am Sonntag ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg deutlich zurückgegangen. Mit 173,1 Ansteckungen auf 100 000 Einwohner in sieben Tagen lag der für Lockerungen wichtige Wert am Montag nur noch leicht oberhalb der Marke von vor zwei Wochen (Stand: 16.00 Uhr). Allerdings sind die Fallzahlen montags auch meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Am Sonntag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 184,6.

Die Zahl der bestätigten Fälle seit Pandemiebeginn in Baden-Württemberg stieg um 805 auf 451 451, in Zusammenhang mit Covid-19 starben 20 weitere Menschen (Gesamt: 9410).

38 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg lagen am Montag noch über einer 100er-Inzidenz, 26 sogar über dem Wert von 165. Wenn dieser Schwellenwert drei Tage hintereinander überschritten ist, müssen nach der Bundes-Notbremse die Schulen schließen. Nur der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald unterschreitet mit einer Inzidenz von 43,6 die Marke von 50. Die höchste Inzidenz weist nach wie vor der Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis (273,9) auf.

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind 627 Covid-19-Patienten in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung. Davon werden 382 beatmet. Insgesamt sind derzeit 2136 Intensivbetten von betreibbaren 2451 Betten belegt.

Mehr als 3 Millionen Menschen in Baden-Württemberg sind bisher mindestens einmal gegen Corona geimpft, wie aus den Daten des Impfquotenmonitorings des Robert Koch-Instituts (Stand: 8.00 Uhr) hervorgeht. Rund 854 000 Menschen in Baden-Württemberg haben den Schutz aus zwei Impfungen. Das entspricht einer Impfquote von 7,7 Prozent für beide und 27,8 Prozent für Erstimpfungen. 

(dpa/lsw)

Erstimpfungen von Mitarbeitern im Justizvollzug bald abgeschlossen

15:49
03.05.2021
Die Erstimpfungen der Beschäftigten im baden-württembergischen Justizvollzug sollen in den kommenden Tagen nahezu abgeschlossen sein. Die Betriebsärzte haben dazu Impfstoff für rund 1500 Menschen erhalten, wie Gesundheits- und Justizministerium am Montag mitteilten. Nun soll den Mitarbeitern ein Impfangebot gemacht werden. Die Kooperation ist Teil der Modellprojekte, die Erfahrungen zum Impfen durch Betriebsärzte liefern sollen.

Im Justizvollzug im Südwesten sind rund 3000 Menschen beschäftigt. Viele gehören etwa einer Risikogruppe an und seien bereits vor Beginn des Modellprojekts geimpft worden, sagte ein Sprecher des Justizministerium. Nun seien die restlichen Mitarbeiter an der Reihe. Aufgrund der räumlichen Bedingungen sind sie oft höheren Ansteckungsrisiken ausgesetzt. «Die Impfbereitschaft ist sehr hoch.»

Vergangene Woche hatte das Gesundheitsministerium angekündigt, die Modellprojekte auszuweiten: Ab Mitte Mai sollen zwölf weitere Unternehmen Teile ihrer Beschäftigten gegen Corona impfen lassen können. Voraussichtlich im Juni sei das dann flächendeckend möglich. Niedergelassene Ärzte und Betriebsärzte sollen dann pro Woche rund drei Millionen Dosen des Impfstoffs von Biontech erhalten.

(dpa/lsw)

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