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20210528135248

Hochschulen in BaWü erhalten 400.000 Schnelltests

12:34
28.05.2021
Die baden-württembergischen Hochschulen werden mit 400 000 Corona-Schnelltests ausgestattet, um den Betrieb in den Unis für die Studierenden so sicher wie möglich vorbereiten zu können. «Die Tests sind ein Baustein für unsere Hochschulen, um schon im laufenden Sommersemester wieder mehr lebendiges Studieren möglich zu machen», sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) am Freitag. Das Ministerium spricht von einer «ersten Tranche». In Baden-Württemberg waren im Wintersemester 2020/21 knapp 364 000 Studierende an den Hochschulen eingeschrieben.

An den Hochschulen seien viele tagesaktuelle Testungen der Studierenden notwendig, sagte Bauer. Denn bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 Ansteckungen auf 100 000 Einwohner sind Präsenzveranstaltungen unter strengen Auflagen wieder erlaubt. Der Zutritt ist aber in aller Regel an einen negativen Test geknüpft. Und die meisten Studierenden sind noch nicht geimpft.

Die Zahl der bestellten Tests sei auf der Grundlage der Planungen der Hochschulen zu Präsenzveranstaltungen und Prüfungen ermittelt worden. Laut Ministerium werden auch die sogenannten Bürgertests als Nachweis von den Hochschulen anerkannt. Nicht bekannt ist bislang, ob und wann weitere Tests bestellt werden.

(dpa)

Reisebeschränkungen für Niederlande und Polen entschärft

12:03
28.05.2021
Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen entschärft die Bundesregierung die Einreisebeschränkungen für mehrere weitere EU-Länder. Die Niederlande und Zypern werden am Sonntag vom Hochinzidenz- zum Risikogebiet heruntergestuft, wie das Robert Koch-Institut am Freitag in Berlin bekanntgab. Damit wird die generelle Quarantänepflicht für Einreisende aus diesen Ländern aufgehoben. Durch einen negativen Corona-Test bei Einreise kann man dann zehn Tage Isolation umgehen.

Drei weitere Mitgliedsstaaten der Europäischen Union werden ganz von der Liste der Risikogebiete gestrichen: Polen, Ungarn und Bulgarien, ebenso wie Liechtenstein und Monaco. Auch einzelne spanische Regionen fallen aus der Liste. Konkrete Auswirkungen hat das für Reisende, die auf dem Landweg nach Deutschland kommen. Sie sind dann auch von der Testpflicht nach Einreise befreit. Flugreisende aus diesen Ländern müssen dagegen weiter einen negativen Corona-Test vorweisen können.

Als Hochinzidenzgebiete werden in der Regel Länder eingestuft, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz) über 200 liegt. Als Risikogebiete gelten Länder mit einer Inzidenz über 50. Die Dominikanische Republik in der Karibik gehört nun wieder zu diesen Gebieten. Der afrikanische Inselstaat São Tomé und Príncipe wurde dagegen ganz von der Risikoliste gestrichen.

Mit den neuen Einstufungen sinkt die Zahl der weltweit als Hochinzidenzgebiete eingestuften Länder von 30 auf 28. Die Zahl der Risikogebiete liegt allerdings weiterhin weit über 100. In die höchste Risikokategorie der Virusvariantengebiete mit besonders strikten Reisebeschränkungen fallen Großbritannien sowie elf Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika.

(dpa)

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