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EU-Staaten wollen 100 Millionen Corona-Impfdosen spenden

12:22
25.05.2021
Die EU-Staaten wollen bis Ende des Jahres mindestens 100 Millionen Dosen Corona-Impfstoff an ärmere Länder spenden. Dies geht aus einem Beschluss des EU-Gipfels vom Dienstag hervor. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten fühlten sich verpflichtet, das Teilen von Impfstoff mit bedürftigen Staaten zu beschleunigen. Auch solle der Aufbau örtlicher Impfstofffabriken unterstützt werden.

Die EU-Staaten bekommen nach jüngsten Prognosen bis Ende des Jahres noch mehr als eine Milliarde Corona-Impfdosen von den vier Herstellern mit EU-Zulassung. Zugleich macht die EU-Impfkampagne jetzt rasch Fortschritte. Bis Ende dieser Woche sollen 170 Millionen Menschen in der EU zumindest die erste Dosis bekommen haben, das entspricht 46 Prozent der erwachsenen Bevölkerung.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO beklagt, dass sich reiche Staaten einen Großteil der bisherigen Impfstoffproduktion gesichert haben, während ärmere Länder beim Impfen kaum vorankommen.

(dpa)

Studie: TV-Zuschauer wollen in Serien nicht an Corona erinnert werden

12:21
25.05.2021
Viele TV-Zuschauer und -Zuschauerinnen schalten in der Corona-Krise einer Studie zufolge gerne zu Serien und Filmen ohne sichtbaren Pandemie-Bezug ein. Fast drei Viertel (74 Prozent) der Befragten stimmten der Aussage zu, froh zu sein, wenn man beim Schauen von Serien und Filmen nicht an die alltäglichen Einschränkungen durch Corona erinnert wird, wie aus den am Dienstag veröffentlichten ZDF-Studienergebnissen hervorgeht. Zugleich sei mehr als jeder Vierte (29 Prozent) manchmal irritiert, wenn sich die Schauspieler und Schauspielerinnen im Film oder in der Serie zum Beispiel umarmen oder keine Maske tragen - so als ob es kein Corona geben würde.

Das Marktforschungsunternehmen Phaydon in Köln befragte online im März im Auftrag des öffentlich-rechtlichen Senders in einem repräsentativen Querschnitt die Bevölkerung zum Einfluss der Corona-Pandemie auf Mediennutzung und Lebenswelt. Es handelt sich um eine Langzeitstudie.

(dpa)

Todeszahlen in der 19. Kalenderwoche über dem Schnitt der Vorjahre

11:34
25.05.2021
Die Sterbefallzahlen in Deutschland haben in der 19. Kalenderwoche (10. bis 16. Mai) über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre gelegen. Insgesamt starben in dem Zeitraum 18 324 Menschen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Das seien sechs Prozent oder 991 Fälle mehr als im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020 für diese Kalenderwoche, hieß es. Eine Woche zuvor hatte der Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren sogar bei zehn Prozent gelegen.

Ein Vergleich der Todesfälle mit der Zahl der beim Berliner Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Corona-Sterbefälle ist aktuell bis einschließlich der 17. Kalenderwoche möglich (26. April bis 2. Mai). In diesem Zeitraum gab es laut dem RKI 1368 Todesfälle durch das Coronavirus. Das seien 73 Fälle weniger als in der Vorwoche, hieß es. Die gesamten Sterbefallzahlen hätten neun Prozent (1 559 Fälle) über dem Durchschnitt der vier Vorjahre gelegen.

Für die einzelnen Bundesländer liegen den Statistikern Zahlen bis einschließlich der 16. Kalenderwoche (19. bis 25. April) vor. In diesem Zeitraum hätten die Sterbefälle in Mecklenburg-Vorpommern (plus 22 Prozent) und Thüringen (plus 21 Prozent) deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020 gelegen. Im Saarland dagegen lagen sie mit einem Minus von 15 Prozent deutlich darunter.

(dpa)

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