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Mehr als 45 Millionen Impfdosen verabreicht

09:09
25.05.2021
Seit Beginn der Corona-Impfkampagne sind in Deutschland mehr als 45 Millionen Dosen verabreicht worden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand: 10.05 Uhr) wurden am Montag 287 574 Menschen immunisiert, 158 451 davon bekamen nun ihren vollen Impfschutz. Der Feiertag hatte die Zahl der Impfungen damit im Vergleich zur Vorwoche deutlich gedrückt, sieben Tage zuvor wurden mit 543 637 weitaus mehr Impfdosen verabreicht.

Insgesamt sind den Angaben zufolge bisher 40,4 Prozent (33,6 Millionen) der Bevölkerung mindestens einmal und 14,3 Prozent (11,9 Millionen) vollständig geimpft.

Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften verzeichnet das Saarland mit 44,2 Prozent. Sachsen liegt mit 35,3 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück. Während das Saarland jedoch auch bei der Berücksichtigung der Zweitimpfungen beim Impftempo an der Spitze liegt, läuft die Kampagne laut RKI in Brandenburg am langsamsten.

Die Impfkampagne in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft. Ab 7. Juni soll die Impfpriorisierung in ganz Deutschland aufgehoben werden, in einigen Bundesländern auch schon etwas früher.

(dpa)

Urlaub im Ferienhaus schon vor Corona-Pandemie sehr beliebt

07:12
25.05.2021
Urlaub im Ferienhaus hat in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich an Beliebtheit gewonnen. In der Corona-Pandemie setzte sich der Trend fort. Die Zahl der angebotenen Schlafgelegenheiten in Ferienwohnungen und -häusern lag im Corona-Jahr 2020 mit 456 000 um 36 Prozent über dem Stand von 2010, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Trotz der Einschränkungen für touristische Übernachtungen während der Lockdown-Phasen bauten die Anbieter ihre Kapazitäten gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent aus. Hotels, Gasthöfe, Pensionen sowie Erholungs- und Ferienheime boten den Angaben zufolge dagegen weniger Schlafgelegenheiten an als 2019.

Schon vor der Pandemie war die Beliebtheit von Ferienwohnungen und -häusern deutlich gestiegen. Die Zahl der Gästeankünfte lag im Jahr 2019 mit 8,89 Millionen um 71 Prozent über der von 2010. Im selben Zeitraum verzeichneten Hotels in Deutschland einen Anstieg um 35 Prozent auf 100,8 Millionen Gästeankünfte.

Der Einbruch im Corona-Jahr fiel mit einem Rückgang der Gästeankünfte um 23 Prozent weniger heftig aus als in den Beherbergungsbetrieben insgesamt (minus 49 Prozent). Die meisten Ferienhaus-Gäste kamen aus dem Inland und waren weniger coronabedingten Reisebeschränkungen unterworfen, wie die Wiesbadener Behörde erläuterte.

(dpa)

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